Darnach saget ein abbt von einem bru-der der bekeret sich wid seiner muter willen wan sij wider riet im es dick Do ant-wurt er vii sprach ich will mein se? behal-ten Nun ward er ein mönch vnd vertribsein zeit vnnützlichen do starb sein muͤtervnd er ward siech vnd ward verzucht inseinem siechtagen für ein gerichte do saheer sein muͤter verurteijlen. do sahe in seinmuͤter an vnd erschract gar sere vnꝺ sprache wie nun sun bist du auch zu diser vrteijl verdampt wa seind die wordt die dusprachest ich will mein sel behalten. Dersiech erschract von der red also sere das erseiner muͤter nit kund antwurten vor scham/ do er das gesehen het do kam er zu imselbst vnd genaß von der kranckheit nachgotes willen Nun gedacht er das in gottdomit gewarnet het vnd beschloß sich inein zell do busset er sein sünd mn mit grossem rewen weinent vnnd klagent das ersein zeit vnnd tag also het vertriben. Erward im selbst hindennach also streng dzdie bruder vorchten er verderbet sich selb.vnd baten in das er im selbß solt entleibendo antwurt er vnd sprach- lieben bruͤde obich meiner muͤter spot nit erleiden mag ongrosse scham wije mag ich dann an demiungsten tag vor got vnd vor allen englenvnd vor allen creaturen gesteen vor scha-me meiner sünden vnd missetatEn ianger wolt thier vahen in einemwalde ꝺo er iaget sahe er sich anthoniumfreuen mit seinen iungern das mißfiel imdo sprache anthonius leg dein krapfen andas armbrost vnd spann es das thet er-öalt sprach zeuch bas er zoch merder alt sprach zeuch mer/ do sprach d iäger vater esist über die maß czeüch ich mer so pricht dbog Sihe also ist den brüdern die habentallzeit arbeijt ich muͤß in etliche rüe vnndfreuß gestatten oder sy moͤchten nit gesteen-dauon ward der iänger gebessert vnnddie bruder gefestnet
de M rŒs waren zwe lei plich brueder die zugensich von der welt in die wuste vnd legtenden heyligen orden an vn̄ dienten got mitfleiß allezeit Do sij ein zeit in dem heyligenleben warent gewesen gewanen sij grosse anfechtung von vnkeuscheit das sij wider in die welt fürent vnd weiber nemendes wurden sij zerat vnd lieffent auß vnnamen weiber do sij ein kurcze zeit bei inwoneten do gerew es sij vnd wärent geren ledig gewesen vnd sprachen zesamenwas haben wir gewunen wir haben eng-lische orden verschmecht vnd vnß willigklich in dije vnreinigheijt geworffen vndmuͤssen darnach in das segfeur wir sollenwider in die wuste keren zu vnsern geyligen vaͤtern vn̄ söllen buß empfahen gotverschmecht die sünder nit, also furent sywider in die wuste zu den bruͤdern vnndbaten sy zu empfahen Die alten beschlußsen sij in gefengknus ein ganz iare fur ijrbuß vnd liessen in waßser vnnd brott ge-leich genuͤg geben sij waren auch beijδ ei-ner complexion Nach dem iar nament sydie altuater auß der gefengknuß vnd funden das einer schön vnnd wolgefar wasvnd der ander was blaijch vnd mager dzduncket sij wunderlich wann sij heten einer speiß gleich übel geessen. Döfragten sij