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Festgabe auf die Eröffnung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich am 25. Juni 1898 / H. Angst, H. Pestalozzi, J. Heierli, R. Ulrich, J. Zemp, J.R. Rahn, H. Zeller-Werdmüller
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J. Zemp Die Backsteine von S. Urban

Fig. i8. Fenstersturz aus Zofingen .

(Im Besitz von Herrn Dr. F. Zimmerlin.)

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__- - , N kam 1896 ein Spitz-

bogenfensterchen zum

Vorschein, das seither

dem Fandesmuseum

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übergeben wordenist 1 ). (Pfosten Fig. 35

sprochenen Backsteinevon Zofingen hattensich in ihrer ursprüng-

lichen Lage vorgefun-

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(Im Besitz von Herrn Dr. F. Z.mmerlin.) den UIld gewinnen

^ * *1 t*** über die Konstruktion

von Tür- und Fensterumrahmungen Aufschluss geben, eine ganz besondere Bedeutung.Leicht erklärt es sich, wenn sie mit Ausnahme des Fensters vom Hause Nr. 282

im Erdgeschoss der betreffenden Häuser

13. Jahrhunderts haben nämlich nur aus-nahmsweise die Stürme der Jahrhunderteüberdauert. Vom grossen Erdbeben von1356 erlitt Zofingen bedeutenden Schaden 2 ),und Feuersbrünste verheerten 1393 und1396 die Stadt in schrecklicher Weise 3 ). »Solche Katastrophen erklären uns,wie es kam, dass eine Unzahl verzierter

1356 erlitt Zofingen bedeutenden Schaden 2 ), i r ..

und Feuersbrünste verheerten 1393 und .

1396 die Stadt in schrecklicher Weise 3 ). »

Solche Katastrophen erklären uns,wie es kam, dass eine Unzahl verzierter ^äifeßsAfc

Backsteine nachmals zum Wiederaufbaul *MT

der Stadt als gewöhnliches Mauermaterial Fig. 19. Gefässfragment (Weihwasselbecken?) aus Zofingen .verwendet wurde. Funde dieser Art sind Landesmuseum,

in Zofingen so zahlreich gemacht worden, dass wir einen vollen Ueberblick schon nichtmehr gewinnen können. Das Bekannte sei kurz verzeichnet.

*) Geschenk der Besitzerin des Hauses, Frau Suter-Geiser in Zofingen . Landesmuseum, Inv. Nr. ioo104.Erhalten sind der Sturz (Typus X, Fig. 34 D; Orn. Nr. 69, 86), und die zwei Pfosten, wovon der eine sehr be-schädigt (Typus XVIa, Fig. 35 B, Orn. Nr. 25). Die Fensterbank war völlig demolirt. Nach einer brieflichenAngabe von F. R. Zimmerlin verlegt die Tradition auf die Stelle dieses Hauses ein ehemaliges, 1396 abgebranntes

Kloster. Die Tatsache, dass hier dieses Backsteinfenster noch in ursprünglicher Lage zum Vorschein kam, gibtjener Tradition einen gewissen Wert.

2 ) Frickhardt, Chronik von Zofingen , I, S. 156.

a ) Frickhardt I, S. 157. Die Angabe, dass bei dem Brande von 1396 nur ein einziges Haus stehen

blieb, dürfte übertrieben sein.