168 I. Das Kostüm vom Beginn des 14. bis zum Beginn des 16. Jahrli.
im Wesentlichen nur Einzelheiten. Als vorzügliches Beispiel dafür inwie weit man darin bereits nach wenigen Jahren vorgeschritten, kann vorallem das Grabsteinbild Richard’s Beauchamji , Earl of Warwick in St.Mary’s Kirche in Warwick vom Jahre 1435 oder 1439 gelten (Fig. 89).
Fig. 89.
Während man es sich fortdauernd besonders angelegen sein Hess, den Har-nisch in jedem seiner Theile immer passUcher und zugleich doch auch immer*zierlicher zu gestalten, bemühte man sich namentlich um stetige Verbesse-rung ihrer Schliesse und um zunehmende Vereinfachung in Anordnung undZusammenfügung eben dieser Theile selbst. Je nach Massgabe ihresZwecks versah man sie zu sicherem Verschluss, jedesmal dem zumeistentsprechend, tlieils mit krampenartigen Charnieren, die um einen Domliefen, der, oben mit einem Knopf ausgestattet, herausgenommen werdenkonnte, theils mit Hacken, die „untersichgehend“ in eine starke Oese ein-griffen, theils mit Schnallen und dazu gehörigem festem Riemenwerk,theils auch mit Schrauben u. a. m. — Die Ober arm schiene wurde