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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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172
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172 I. Das Kostüm vom Beginn des 14. bis zum Beginn des 16. Jalirb.

bestand aus zwei nun gesonderten je selbständig beweglichen Theilen,der Haube und einem lvinnstiicke mit beweglicher Trinkklappe (Fig. 92a. b). Die Haube gestaltete man durchgängig, so weit sie den Oberkopfumschloss, halbkugelig, jedoch nach hinterwärts, zur Deckung des Nackens,in leicht geschweifter spitzzulaufender Verlängerung. Dazu versah mansie mit einem entweder unbeweglichen oder beweglichen Visier mit mög-lichst schmalen Augenschlitzen, das indessen gewöhnlich nur die obereHälfte des Gesichts schützte. Den unteren Theil deckte die Kinnkappe.Sie bildete demnach eine der Form dieses Thciles entsprechende halbrundausgeschmiedete nur oberwärts geschiente Platte, die, gemeiniglich vornden Hals und das Brustbein mitbedeckend, hier am Harnisch angeschraubt

Fig. 92.

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und hinterwärts, um das Genick, mit einem Riemen festgeschnallt ward(Fig. 92 b). — Die andere Form, die jedoch erst gegen den Schluss desJahrhunderts aufkam und welche man nach ihren Erfindern, den Bur-gundern, „bourgignon “, auch „bourguinot“ und „hurgonel“ nannte,