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zumeist mit zierlichem Bortenwerk und, zum beliebigen Verschliessen,mit kleinen Knöpfen zu besetzen. Noch ausserdem aber beliebte mansowohl diese geöffneten Röcke als auch die mehr oder minder gekürzten,im Gegensatz zu den geschlossenen, schleppenden Obergewandungen,vorzugsweise mit enganschliessenden ganzen Ermeln zu versehen und ge-
Fig. 122 .
meiniglich auch diese, mitunter selbst längs der hinteren Naht, mit ähn-lichem Bortenwerk zu schmücken (Fig. 123 b).
Die geschlossenen Obergewänder, welche man auch noch fortdauerndvon durchgängiger Weite trug, wurden in dieser Eigenschaft etwa seitder Mitte des Jahrhunderts, namentlich von älteren Frauen, nicht seltenvöllig zu einander gleichmässigen Langfalten geordnet und, damit sie sichnicht verschoben, mit dem Hüftgürtel fest übergürtet (vergl. Fig. 61).Sonst aber beliess man sie auch wie seither in gänzlich freier Fältelung,zum Theil ohne sie irgend zu gürten, oder aber, zu freierer Bewegung,schürzte sie wohl selbst derart auf, dass sie über dem (unteren) Gurt, je