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vorn geöffneter durchweg engerer Ueberrock, beide bis zu den 1 rissenreichend, mehr und mehr in Aufnahme (Fig. 125 ac; vergl. Hg. <3 ab).Diese Ueberröcke erhielten jedoch, verschieden von den französischen undden älteren Obergewändern, zumeist zwar lange doch enge Ermel, wah-rend die älteren gemeiniglich die ihnen bereits eigenen mannigfachenErmelformen mit nur geringen Abwandlungen bewahrten. Diese Hand-lungen bestanden darin, dass man die sonst nur einfach belassenen weitenund vorn offenen Ermel» als auch die häufiger äusserst langen aber
schmalen Hängeermel theilsFig. 125. der vorderen Länge nach
zwei- und auch mehrfachaufschlitzte, theils längs denKündern sehr breit besetzteoder, was aber seltener ge-schah, zu mancherlei Zaddel-werk aussclmitt (vrgl. unt.).
Die mittleren und die ge-werbtreib enden Stände,die sich ebenfalls fortdauerndauch cinerlangen Bekleidungbedienten, hatten dieselbeschon bald nach Beginn desJahrhunderts lediglich aufden obcrenRock beschränktund damit zugleich auch die-sen selbst, ihrem mehr prak-tischen Verkehr gemässcr,im Ganzen verengert, undmindestens bis über die Füsse
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weit hin gekürzt. Wo sie
ihn dennoch in näherem An-schlüsse an seine frühereBeschaffenheit von einiger
• . v i, im wohl dadurch auf, dass sie ihn
Weite anwandten, hoben sie die» geöffnet war) zu Langfalten zu-
(gleiehviel ob er geschlossen oder vorn f est jgten l~ ß !: 0- Dieser
sammenschoben und solche durch den n au ch die Efmel, die man
seiner mehr praktischen Bestimmung rm e ^ cn g aI) schliesseiid, doch von
demnach durchgängiger, wenn nicht gera ez häutigsten in der Form
nur massiger Weite und Länge und zWaI hlosgenen (Sack-)Ermeln be-
von ganzen vorn kurz geöffneten oder Un Verlauf der zweiten
liebte (Fig. 126 6). — Verschieden davon nai r huen scll0n seit her
Hälfte des Jahrhunderts die Gelehrten zu