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Brust und auch wohl längs dem Kücken unterschiedlich breit dreieckigoder bogenförmig auszuschneiden (vergl. Fig. 129). Etwa seit der Mittedes Jahrhunderts, von da an diese Art des Ausschnitts vorzugsweise beider vornehmen und reichen stutzerhaften Jugend allgemeinere Verbreitungfand, kamen mit in Folge dessen, zum Unterziehen, eigene Brustlätze auf,die dann gewöhnlich aus feinem Stoff thunlichst schmuckvoll beschafftwurden. — Den Theil des Rocks von der Taille abwärts beliess man imGanzen unverändert, entweder faltig oder eng, nur dass'man denselbenhei mehrer Weite in der Folge häufiger zu Langfalten ordnete.
Fiy. 127.
Als nun im Grunde genommen neu wurden sodann. im späteren Ver-lauf, etwa seit 1460, einige Arten von Röcken gebräuchlich, welche ihrerHauptform nach den kurzen burgundisch-französischen Röcken eben dieserZeit entsprachen und somit, wie anzunehmen ist, diesen naebgebildetwaren (vergl. Fig. 53; Fig. 69). Völlig ähnlich den letzteren hatten siemiteinander gemein, dass sie höchstens bis zur Mitte der Oberschenkelherabreichten und sowohl enger (faltenlos), als auch von sehr verschie-dener Weite, und dann gemeiniglich durchgängig der Länge nach regel-mässig gefaltet, stets übergiirtet getragen wurden (Fig. 128; Fig. 129).Auch pflegte man, ebenfalls ganz ähnlich wie bei den französischen
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