A. Tracht. Italien . Kleidung der Männer (1400 — 1500). 299
Nächstdem dass man die dafür schon üblichen Ermclfonnen fortsetzteUnd für sie auch die eben erwähnten Gestaltungen beanspruchte, erfandman noch mancherlei hinzu, wie unter anderem namentlich ganze engeranschliessende Ermel, hinterwärts durchaus geschlitzt und über dem bau-schigen Unterhemde durch Schleifenwerk mehrfach wiederum verknüpft,als auch beträchtlich breite Ermel, bis zu den Knien herabreichend, vornder ganzen Länge nach offen und durchweg in viele steife Langfalten
regelmässig gelegt.
Pin. 130.
Fiy. ISO.
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. ... . . .. „ uKcVen eignete man sieh die Jaeken-tast gleichzeitig mit diesen Rocke. J M der Jugcnd?
tracht an, die dann ebenfalls nebenher, vo g „ . . i- n t
bald allgemeinere Verbreitung fand. Da die .Tacken ge g ^ '
weder nur knapp bis zu den Hüften oder doch mit nur sein l c
Vorstoss weniges darüber hinabreichten und so den engen Bern ' ei ern
anschlossen, gelangte hiebei, im Gegensatz zu den übrigen e ei ungs
arten, der Körper vollständig zur Erscheinung (Fig. 130; Fig. 131 a—c).
Sie selber trug man bald weiter bald enger, nicht selten ganz ähnlich
den in Frankreich üblichen Jacken durchaus fest gespannt (Fig. 52),
theils, so besonders die weiteren, geschlossen, fheils vorn offen und hier
zum Schliessen mit Knöpfen oder Zugschnüren versehen (Fig. 131 c).