319
als Schmuck, dabei man ihn, wie zum Tlieil die Männer den ihrigen, vonder rechten Hüfte zur linken tief herab lose hängend trug.
Den Gürtel mochte man, bei dem Reicht hum dieser Stolle an sichhauptsächlich an Gold- und Silberstickerei, wohl noch entbehrlicher lin-den; das damit verbundene Aufgeben jeglicher Schleppe aber wohl alseinen schmerzlichen Verlust betrachten. Vermuthlich um nun diesen dochcinigermassen zu ersetzen, schritt man vereinzelt dazu, entweder über dieGewänder besondere langschleppende Ueberwiirfe von ebenfalls kostbarendoch dünneren Geweben zu tragen, die dann gemeiniglich zu beidenSeiten völlig offen waren (Fig. 144 c), oder an den Röcken auch nur
Fig. 14).
Al«"
mm
n
v ... fl0 W eit sich dieser hier er-rücklings, am Rande des HalsaussC 1 ’ hcrabfallende Fülle von
streckte, eine in Falten geordnete brel aber kamen der Vorliebe fürStoff anzubringen {Fig. 144 b). Demna , un( p sc h-französischen o endie Schleppe auch noch insbesondere «' “ lz dem ähnlich er nur
zu Gute. Sie zeigten, dass die VerW'm ^ ^ e webe, wie solche inzwi-minder derber und weniger dicht durc'S ^ anzufertigen gelernt, einesehen die Niederländer von vorzüglicher ’ , - a gdbst m it breitem
immerhin noch ziemlich beträchtliche Sc V ^ allzusehr zu hindern.Pelzbesatz gestatteten, ohne beim Geben diese Gewänder an,
Neben den bisherigen Formen eignete man