420 !• Das Kostüm vom Beginn des 14. bis zum Beginn des 16. Jahrh.
schiedenen Beschaffenheit der geheiligten
Fig. 183,
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Gefässe, dagegen man für dasBehältniss aber und seinenSchmuck eine gleichsam neueFormerfand. Ganz dem Zweckegemäss, die Hostie möglichstfrei und doch in reichster Aus-stattung zur Erscheinung zUbringen, wählte man für dasBehältniss an sich zumeist nurein einfaches walzen- oder lin-senförmiges Gehäuse von Gl® soder reinstem Krystall, f ürdessen Schmuck aber ein sichdarum und darüber schlank er-hebendes, durch Strebebogenmiteinander verbundenes Pfei"lerwerk nebst mancherlei Bei-werk von Blätter-, Kanken-und Stabverzierungen, als auchvon kleinen zum Theil gÜ nZ 'lieh frei gearbeiteten Figureuvon Heiligen, Engeln u. a. m-(Fig. 183). Dies schloss dennfreilich nicht aus, dass mansich daneben auch in noch an 'derweitigen Gestaltungen be-wegte, doch blieb jene Formfortdauernd die beliebteste, unso auch selbst für die übrigen!dazu namentlich das Kreuz g ehörte, hinsichtlich der Verzierungsweise vorzüglich niaas»gebend. Diese Gefässe insg e ^sammt stellte man möglich^von Gold, oder doch mindestemvon Silber in starker Verg°düng her, gerade sie noch besonders durch Email,steine u. dergl. aufs lieicbs cschmückend. —
Die Reliquiengefäs se ’
dafür zufolge der sehr rUeberreste bereits die manmg