B. Gerälli. Abendland im AUgem. Kirehenger. (Möbel 1300—1400). 425
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einer schrägen Tafel oder von zweien gegeneinander giebelförmig ge-stellten Tafeln nebst verzierten Tragewänden. Mitunter vermehrte mandiese Tafeln im Rund dergestalt, dass sie insgesammt einem dement-sprechend vielseitigen abgeplatteten Thiirmchen glichen. Allmälig indessen
Fig. 18-i.
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v ..® en Jntzt auch schon schräge Lesetischchen auf, welche, ringsherumj. 6 geschlossen, einen Kasten bildeten, darin man die Bücher bergen^te, und die man nicht minder, nun demgemäss, architektonisch aus-j e te > noc h ausserdem , gegensätzlich dazu, überaus leicht aus mctal-le!> eil \ ® ta ^ Wer ^ hergerichtete Bücherständer (zum beliebigen Zusammen-s j e . ' Von sägebockförmiger Durchbildung mit ebenfalls schräger Auflage,die ° C 1 ^ em ^ wec ^ e gemäss von Leder oder sonst derbem Stoß'. Auchden p^ Urt * en ni 'ndestens da, wo es die Grundform begünstigte, so anlj c j Us sen, den Charnieren und längs den oberen Querleisten nach bau-e * se durch Schnörkelwerk, Rosetten u. dergl. bereichert. —
8 °nd U1 Schränke und eigentlichen Truhen oder Laden insbe-s ° nst . re ’ d'e zur Verwahrung der heiligen Gefiisse, der Paramente undbereits 61 ^ ost k ai 'keiten dienten, behielt man, wie es scheint, die dafürdieseg S 7 e ' n ^ ac ^ eren Formen wesentlich noch bis gegen den Schluss
Se lbst eitrauins ) und vereinzelt, mit nur geringen Veränderungen, auchZu röi (] n ° C ' 1 ^ is dof ins fünfzehnte Jahrhundert bei (vergl. Fig. 185). Waser »t die Schränke anbetrifft, so fuhr man fort sie im All-