B. Geräth. Abendland im Allgem. Hausger. (Möbel 1300 1400).
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Einfachheit gewoimlieilsmässig fortsetzte. Eine solche Erweiterung er-streckte sich auf die Gesammtanlagc. Die bestehenden Gebäude wurdenden vermehrten Bedürfnissen gemäss imigebaut, und die neu zu errjch-tc nden gleich dementsprechend entworfen. Fortan begnügte man sichnicht mehr mit nur einem Hauptrauni, der die verschiedenen Zweckee ines Wohn-, Gesellschaft®-, Arbeits-, Schlafgemachs u. s. w. erfüllte,pudern begehrte, so vorwiegend nun, und seit dem Schluss des Jahr-hunderts in weitergreifender Sonderung, für jeden der gebotenen ZweckeCltle eigene (Räumlichkeit. In einzelnen Fällen fügte man dem selbst' 1Q eh kleinere Nebenräume, Garderobenzinimer u. dergl., und bei grossen^aushaltungen auch wohl, zur Beherbergung von Gästen, mehrerere mdenzinuuer hinzu, die man indessen gemeiniglich, als für sich abge-schlossen, von den anderweitigen, eigentlichen Familienräumen trennte.
nd eben nun hiermit in engster Verbindung stand auch die geräthliche• osstattung. Alle diese Bäume wurden, je nach Vermögen ihres Be-mit den erforderlichen Möbeln von mehr oder minder reicherbrchbildung versehen, und ihre Wände überdies theils mit Holzgetäfcl,^rfach oder in Schnitzarbeit, theils mit Teppichen oder mit ledernen, zu-' e üen bebilderten Tapeten, verkleidet. Gegen die Sonne schützte manSlc E ‘ ■> -i.
en bebilderten Tapeten, vcrK.iciu.ei. wegu, —
^ entweder gleichfalls durch Vorhänge oder auch, und zwar nun immerai . . eingerichtete Fenster-
.. , Mer gleichfalls duren V OrdilllgC uutjt uue»; _
liil ^ Cl ’ duitdl hölzerne, zum Zusammenklappen eingerichtete Fenster-z ^eT > ^' C )na ” J ctzt gewöhnlicher der Länge als auch der Breite nachArb • °^ Cr mc hrflügelig und nicht minder gelegentlich von künstlicherg eit heschalftc. — Die Verfertigung dieser Geräthe war wesentlich(Rr ^ Holzarbeiter, doch stellte man sie vereinzelt auch von MetallB>nze und Eisen) und, bei nur geringem Umfange, von Knochen, Elfen-]j ln anderen Stoffen her; hinsichtlich ihrer Gestaltung und sonstigenjj^^bildmig folgte man dem überhaupt herrschenden Geschmacke, dabeiZw ’ Wle bereits näher berührt wurde, hauptsächlich sie, soweit es ihrthi t zuliess, architektonisch behandelte und, je nachdem es
(>n War ’ dui<dl Schnitzerei, farbige Bemalung, eingelegte Arbeit^Z qUeterie V, Ciselirung, Graviruiig u. s. f., und, so vorzüglich diearbejt °* Z ’ Knochen oder Elfenbein, durch Beschläge von zierlicher Metall-s^ 1 ’. <3ie nii,n auch w'ohl vergoldete, schmückte. Danebcd gewann derS t ick <:n ^ e Gebrauch, die Betten und die Sitze mit reichen Stoffen undall.^'en ’ n Form von Vorhängen, Decken und Kissen auszustatten,
a Jg die weiteste Ausdehnung (vergl. S. 410; S. 415). ;
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die weiteste Ausdehnung (vergl. S. 4tu; o- »>“)■
* e hierhergehürigeii Schränke, Truhen oder Ladep, Lese-fo a -’ ■* • j -^«»ucnffseeräthe dürften sieh von
'• hierhergehörigen SchränKe, r ä the dürften-sich von
^te, Schreibepulte und Beleih «^Ithschaften (B. 423) vorerstihnen je entsprechenden kirchliche Zwecke gemässere \erzie-
ü°ch höchstens durch eine ihrem we 1 dies etwa ^el den nie t-
tu ügsweise unterschieden haben. Inwtei