B. Gerätk. Abendland im Allgem. Kkchenger. (Möbel 1400—1500). 467
ringsum völlig geschlossene oder als eine doch von mehrerena nlen getragene runde oder vierseitige Empore gestaltet hatte, beschaffteman sie jetzt vorwiegend als einen von nur einer Säule getragenen
Fig. 193.
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p. ua eiligen Stehraum, zuweilen sogar dergestalt, dass sie geradezu^ n ern Kelche glich (Fig. 194). Dazu pflegte man nicht selten die Trag-Stal) 6 S6 ^ er kalbgewunden zu behandeln und, wie alles Uebrige, mitin ■ Un< ^ kiaasswerk zu verzieren; ausserdem auch den Stufenaufgangseinem Gelände dementsprechend zu reichem Maasswerk zu durch-j eil > und über dem Kaum einen gleichermassen geschmückten Schall-de e anzi 'bringcn. — Und eine dem völlig ähnliche, oft überreich|)f) ^ 0rat ’ Ve Ausstattung erhielten dann auch die Schränke, 1 die Truheninsbe SOnSt '^ eU ^ erart *S en Gerätlie, bei welchen sich dies nun auch nochals Q, SOn ^ ere au f die für sie erforderlichen mancherlei metallnen Arbeiten,chlösser, Beschläge u. s. w. erstreckte. —
uner kalb der Beschaffung des ausserkirchlichen, häuslichen Ge-langte man, zufolge der sich hierfür darbietenden mannigfaltigeren
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D„ g er §h die Abbildung des überaus prächtig geschnitzten Schreins hei^ er selb Ulmeiar ^' ^ es ar * s mo y en "ag c de. Ser. I, chap. XII. pl. XXXV.stellt • t’ g0 ° en ' v ‘irtig in der oberen Kapelle des Hotel Cluny zu Paris aufge-darunf; 18 ’ ZUr ® c k a ustellung von Heiligthümern, inmitten offen, in Fächer getheilt,“ad darüber in ziemlicher Ausdehnung von einem in viele quadra-^iillung 6 . £ e ffkederten Holztafelwerk geschlossen. Sämmtliche Felder oder^’U'chbr'i, 8 * 1 '^ un * :er vielfachstem Wechsel der Verzierungsformen, einzelne sogarBial ei)w 0C ? en ’ a,| sgeschnitzt. Das Ganze von einer im reichsten Stab- undliebe p. 6r , 80l 'gfältigst behandelten Bekrönung bedeckt. Koch andere demahn-pl. XXvtt * s k*°ke der kirchlichen Möbelschnitzerei s. ebendaselbst: pl. XXIV-11 «• a. m. O. ’