B- Geräth. Abendland im Allgem. Husikinstrum. (1300—1500). 493
Geschmacke gemäss behandelte Bilder ersetzend. Seit dem Beginn deszehnten Jahrhunderts schritt man darin, je nach den einzelnen Län-ern, zu mannigfachem Wechsel vor. Mit den Figuren änderten sich dieZ{ j 1C lllu ngen, und wirkte dies auch wiederum auf die Einrichtung desP s zurück, die man nun zunehmend erweiterte. Bis- gegen die MitteBeu > a ^ r ^ uil< ^ er ^ s bildeten sich dafür in Frankreich , Spanien , Italien undeu sehland je besondere Darstellungsformen und volksthümlich eigene^ e ge n aus. Um diese Zeit war das Spiel bereits überall, selbst bis inj.. 6 'bedersten Yolksklassen hin verbreitet. Alle Verbote weltlicher- undj lr c dicherseits blieben erfolglos. Die Verfertigung der Karten geschahi r auern( l massenhaft, und fand eben jetzt noch ihren besonderen Hebeler nunmehrigen Vervollkommnung der Holzschneidekunst und desKat ers * lc i ls * Seither lediglich Sache der (in Deutschland sogenannten)ro ^ Cn ~ 0t ^ ei ' Brief-Maler, die sich dazu muthmasslich schon vordem auchgeschnittener Holzstöcke oder doch sicher einzelner Schablonen be-Was Cn ’ na * lmen nun gelegentlich auch wirkliche Künstler daran Theil, 1as denn zugleich nicht ohne Kückwirkung auf das äussere Gepräge der^ ar ten überhaupt blieb. —
(v , U ^ en Musikinstrumenten kam wesentlich Neues nicht hinzuj ‘ ff-)- Auch hinsichtlich ihrer Formen fanden bis gegen Ende
statt , n * en Jahrhunderts verhältnissmässig nur wenige Wandlungendie S ^ nei e * wa kunstgemässeren Behandlung derselben aber wardem we lche die Musik bis dahin einnahm, nicht förderlich. Mit
deuta aUmäligen Verstummen der französischen Troubadours und deru 'eben Minnesänger im Verlauf des dreizehnten Jahrhunderts, denenvp 1 n 1C l ^* e Mehrzahl der Saiteninstrumente ihre Ausbildung verdankte,im Ts*- 611 ^' eSC an Bedeutung. Der seit dem vierzehnten Jahrhundert sichSc ben rgmiUm ent ff l B en de Meistersang war, seinem geringen inusikali--'Iu«ik^ eSen naC ^ n *cht g ee ig ne tj ihnen solche wiederzugewinnen. Dies j e ^ an s,c h wurde Handwerk, und die zünftigen Musikanten, welchef°]g e * nur ihnen rechtszuständig, öffentlich übten, Hessen es sich zu-er rem äusserlichen Zwecke, dafür man sie überhaupt nur bean-
deutsch^ 6 ^" Abbildungen von zum Theil höchst künstlerisch behade Cart 60 ' ranz b s i s chen und italienischen Karten in: (Duchesne ainö.^Presemd' * aro ^ 8 e * Cartes numerales, du quatorzieme au dix-huitieme siede,ex plicatif 8 611 °. en * : piaoebes d’aprds les originaux, avec un precis historique et100 planch^ 11 ^^* P ar la Societe des Bibliophiles fran^ais. Paris 1844. Avec
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E. (j e c 6S " i re ®°hen Abbildungen nach gleichzeitigen Darstellungen beiin: Didr nsserna ker. Essai sur les instruments do Musique au moyen ägedem Tjj e j°. n j T .'^ n P a i es archdologiques. III, IV, V, VII, IX; (erschien auch unterd’instrument8 I8 *°' re - ^ 6S ' ns t rumen t s de musique au moyen äge avec 200 figures
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