,• Micreni Musikmstrum. (1300-1500).B. Geräth. Abendland im Allgem.
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lusae'rdem mit mancherlei schmückendem Beiwerk umrahmt. — Von denasmstrumenten blieben die verschiedenartigst ausgebildeten langenund kurzen Flöten nebst den geraden, sehr langen Trompeten undnn zum Theil umfangreichen, ganz oder halb gewundenen ..businen“er „Hörnern“ vorzugsweise beliebt. Die „syrinx “ pder sogenannte» ans flöte“ und den „calamus“ oder Schalmei, wie auch die „eornemusa“
(e enfalls eine Schalmei) kamen mehr und mehr ausser Gebrauch. Statter letzteren bediente man sich fortan biiufiger einer Art von „Hautbois “,
W,e s °I c he aus dem „calamus“ schon im dreizehnten Jahrhundert her-urgegangen war, und nun auch wohl eine noch festere Form erhielt.ie zweisehenkligen Doppelflöten vereinigte man zu einem Ganzen,n die eigentlichen „Pfeifen“, deren man zwanzig unterschied, führte1Uar ‘ aiJ f eine geringere Zahl von Lang- und Querpfeifen zurück. Diemetallnen Trompeten und Hörner, letztere auch noch immer gele-Ihr^* C ^ aUS w * r ' £ ^ c ^ ien Thierhörnern gebildet, gewannen an Bedeutung.hrt ^. erCits za fdreiehe, vielgliedrige Familie wurde nicht etwa geschmä-ihie* Vie ' mc ^ lr durch neue Namen vermehrt. Nicht allein dass man sichzum Aufspielen bei Festlichkeiten, als auch im Kriege zur Beglei-n g des Marsches u. s. w. und auf der Jagd, in zunehmend grössererII a * bediente, fanden sie unter den Vornehmen nun auch selbst imd gichen, häuslichen Verkehr die mannigfaltigste Anwendung. Mangann, sie zum Signalisiren für alle Fälle zu benutzen, indem man dafürder^D-* >eson ^ eres , bestimmtes Tonzeichen erfand. Durch sie Hess manmnerschaft befehlen, forderte diese oder jene Speise, dieses odersollte n ° SS ’ cntsc ^’ e d ob die Thüre geöffnet oder geschlossen werdenall- ^’ es °dcr das zu besorgen sei, ja erhob sie überhaupt zu einemverm 'ttelnden Organ des persönlichen Willens. Es währte diesSegen'^ ei '^ em ® ra d e *ds ins fünfzehnte Jahrhundert, und kam auch ersten Sdffuss desselben in Abnahme. Die grossen Trompeten haupt-n 'cht C er * lie ^ en gemeiniglich einen eigenen Schmuck durch fahnenartige,n aeh n* t<?n re * C ^ S est ‘ c 'kte oder sonst farbig verzierte Behänge, der Längej,\ ( j » und durch zierliche, reich bequastete Schnüre (vergl.
en ge ~~ ^ nter den Schlaginstrumenten gelangten, in stets
Zll ß rer er hindung mit den Blasinstrumenten, vor allem die Trommeln,] eri 0C Mehrerer Geltung. In Folge dessen kamen wie es scheint zukchtt A a ' ndenen Trommeln, die, bereits gleichfalls von sehr unterschied-gerührt ^ddung, theils unmittelbar mit den Händen theils mit Schlägelnken“ jjj" ür d en » noch einige sehr umfangreiche, mithin sogenannte „Pau-Sc hritt lnZU " ^ e ^ en dem alterthümlichen Gebrauche nur eines Schlägelszeitiggn"^ n ’ etwa se ^ dem Ende des vierzehnten Jahrhunderts, zur gleich-sten all e ^ W . en< * un ® Ton zwc i Schlägeln. Die kleinen Handtrommelnm ‘d*g in den Hintergrund, oder gingen doch mehr und mehr