B. Geräth. Abendl. im Allg. {Fuhrwerke, Sanften u. s. w. 1300—1500). 499
Fälle, stets dem jeweilig herrschenden Gesehmacke gemäss, sowohldurch Schnitzerei, Malerei, Vergoldung u. s. w., als auch (in ihren Be-dachungen und Sitzpolstcrn) durch kostbare Teppiche und Ueberzüge,auch nicht minder die Pferde durch glänzendes Geschirr und Ueber-hangdecken, aufs Reichste aus. Bei den langen Wägen pflegte man den
fig. 203.
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feilte, ,„ moist ranJbog i g ] ses p»»len Pta sn «cn Seilen mit einigen
fensterartigen Oeffnungen zu versehen, und diese mi eig .
leicht verschiebbar, zu verhängen. Der Bedeckung klcHiiucr Wag g
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leichl verschiebbar, zu verhängen. Der Bedeckung '
®an zuweilen die Gestalt eines Zeltes mit giebelform.g «J «genderBedachung, schmückte sie ausserdem vorn mit einem vjereerti«> **s P**en Dach, von dem zur rechten und linken be«md«e VoihajgeFerabfielen. Noch sonst aber bildete man die Bedachung ganz in WeiseBaldachins, mit flacher Decke und Seitenbchangen, die man b!iebi g Zurückschlagen konnte. Gewöhnlichere Wägen, obsehon ebenfaZUr Dßförderung von Personen bestimmt, beliess man auc ernUnter gänzlich schmucklos, auch wohl ohne Bedachung Sie g»grossen «Karren“, und unterschieden sich somit im Grunde ge »
Slcht Bian von den ihnen eigenen Sitzbrettern ab, nur wem« vo" 0ch anderweitigen Wägen, deren man sich ^ J'nLve
Gütern bediente. Diese indessen, von sehr unterschiedhchem Dnilange,entbehrten zum Tlieil selbst eines Kastens, und gab “ ‘ ,
e*nzelne kleinere, welche nur zwei Räder hatten. Ziu vime h ntetlEgerer Lasten durch Personen besass man bereit» sei welche
hundert mehrere Arten von einrädrigen Handkarren, welche2** VOn vornherein ihrem Zweck so vollkommen entsprachen^ daSie ( 8 «»bat b ‘>s heutigen Tags) fast unverändert beibehielt. DieTr agesUnften bewahrten ihre der altrömischen „lectutf und dem