Buch 
3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
Entstehung
Seite
501
JPEG-Download
 

£ Geräth. Abendl. im Allo-

O'

(Kriegsgeräth, Geschütze etc. 13001500).

501

e üft flog. Etwa seit 1358 'brachte man auch in Italien grossesich° nCn °^ er »Lombarden häufiger in Anwendung. Um 1370 befandenhend ^ e ' m ^ eere des Herzogs Magnus von Braunsrjweig nebsttrei-Wcfl 611 ^ un dArmbrosten auchBussen (Büchsen) und andere

r - Und um 1375 liess der Rathsvorstand von Augsburg zwanzigjj,. SS e Kanonen giessen. Dahingegen geschieht ihres Gebrauchs in

Erw-" 010211 ^ erät Um UI| d > n Schweden erst zum Jahre 1408

Twähnung. I m y er i au f (j es fünfzehnten Jahrhunderts wurden in denscho Den ^ eercn die Geschütze zunehmend vermehrt. So soll gleichHer Um der Herzog von Orleans auf seinem Zuge gegen denZ °S von Burgund nicht weniger denn viertausend (!) Kanonen vonoehm le< ^ enem Kaliber geführt haben, was indess, wenn man auch an-Cn wo ^ te ) dass man hierbei die etwa im Heere in grosser Zahlai 'den gewesenen Handfeuergeschosse mitgezählt habe, sicher aufhatte rt * e -^ Un ^ um die Engländer Orleans belagerten,Zeit* 311 ^' 65e nur fünfzehn Kanonen. Auch kam es selbst noch um diesesehii^ 01! ^ aSS ^Kii'ere Fürsten sich, in Ermanglung von eigenen Ge- 'g j c ^ Zen > solche liehen. So der Burggraf Friedrich von Nürnberg , derdem f 111 zur Brechung der Burgen des märkschen Raubadels, vonschw' ant ^ ra ^ en zu Thüringen dessen grosse Donnerbüchse, die ihrer"Ur i' eri * cn Hewegbarkeit wegen sogenanntefaule Grete, erbat. Dochinelir^ ^ er Art immer seltner; auch liess Friedrich selber alsbald

le Kanonen für sich giessen. Um nur wenige Jahre später, ume j n , WUr den den verbündeten deutschen Fürsten von den Hussitendie R c - ertuil dfünfzig grobe Geschütze abgenommen. Ebenso war auchv on ^ lc ^ sai ' m ee bei der Entsetzung der Stadt Neuss gegen den Herzogoaeh j lll ^ Ull< ^ um 14,7 5, vor allem aber Karl VIII . auf seinem Zugeschon 3 * en um 1494, zahlreich mit Kanonen verseilen. Letzterer führteGeseh"f USSer ^ em eine von schwimmender Batterie, eine mit schwerensein K ^ letzte grosseGaleasse mit sich, welcher sich auch nochdiente 3C ^ 0 ^ ei Ludwig NIL, vor Rapallo mit dem besten Erfolge be-

v °Uzog si ;; irkun ^ v °H s 'cb auch gleich die Geschütze erweisen mochten,War anf -C * , c ^ eien Vervollkommnung doch nur sehr langsam. Das PulverAuch noch* 0 sc ^ ec b t ) ungekörnt, mithin verhältnissmässig kraftloser.^lehlpuiy. 0 ^ an & e nachdem man gekörntes Pulver kannte, blieb dasnähme, J°J Z , Ugs : veise in Gebrauch. Dazu ausgehend von der An-reihenderer S ' C ^ die Wirkung mit der Grösse und Schwere der fortzu-.zum Theil f eSC ^ 10sse steigere, fertigte man die Geschütze anfänglich undi 01t dauernd von möglichst umfangreichem Kaliber. 1 Man gabUm 1372 h

Clne Kug e i v 0n 6Sasä Augsburg drei gegossene Kanonen, darunter die grössteeinhunderlundsiebenundzwanzig Pfund schoss,Um 1393-