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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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505
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Creräth. Abendl. im Allg. (Kriegsgerätli, Geschütze etc, 13001500), 505

dass ^ ZU ^rmberg einenSchlosser von Regensburg , auf

,,'' cr des Seigers warte, denselben verbessere, auch Büchsen undin Bereitschaft habe, Salpeter siede u. dergl. m. Bei weitem dieMe 123 1 der Beschütze, welche Karl VIII . von Frankreich in so grossern ge (um 1494) mit sich nach Italien führte, war von Bronze gegossen,°k s J s e sei 'ne Kugeln und ruhte auf zwei- und vierrädrigen Gestellen,seii 1011 auc ^ se lbst noch die kleinsten darunter Fünfzigpfünder gewesen1|( la so ^ e n. Ungeachtet dem Allen waren die Geschütze im Allgemei-auch SUC ' 1 110 um diese Zeit i mm erhin schwerfällig genug undStell U1 ^' ren sonst >gen Einrichtungen, wie in denen zum Laden unden » z u einer raschen und durchaus sicheren Handhabung, wie solchev ° r a ^em der Felddienst erfordert, nur wenig geeignet. Nur schwerUnd 1100 *^ 6 Ülan S ' C ^ V ° n ^ en ^hergebrachten Vorkehrungen zu trennen,auc h nachdem man hierin bereits zu mannigfachen Verbesserungen^geschritten war, behielt man daneben jene nichtsdestoweniger unaus-die Zt ^ etra ^ dies sow °hl die grossen Standgeschütze als auch

für ai ^ Bädergestellen ruhenden kleineren Kanonen oderKarrenbüchsen",^ind G ^ le man msgesammt zum Richten, nächst der dazu schon üblichenu - s. w., noch fortgesetzt (und zwar vorherrschend) den alten,

Fig. Mi.

über

mus einfachen Stellstab, zum Tlieil sogar ganz in der frühsten V eise,7 Zuwendung brachte (Fig. 204 ). So auch gab man die dafür seitf Hers üblichen gabelförmigen (Pflock-) Gestelle keineswegs auf, vielmehrbediente sich dieser nun namentlich bei kleinen Räder-Geschützen noch® ehr ^ufig, j n dem man sie jetzt in den meisten Fallen als ein für sichbestehendes Gerüst auf der Erde festigte, die Kanone dazwischen schob,So dass man das Ende ihrer Laffette auf die Stellpflocke legen konnte,and die Gabel oberwärts durch Ketten mit der Laffette veiband. Emedem ganz ähnliche Einrichtung hatte man inzwischen auf die grosseren

Bader-Geschütze übertragen. Es waren dies zwei unmittelbar mit deiLaffette zusammenhängende Bügel, die sich je entweder von den Rädern«der hinterwärts von den Seiten aus nach -der Mündung zu m Vierte-ns Stögen erhoben, und von deren Spitzen sich Stricke oder auchStarke eiserne Ketten bis zum Rohre hin erstreckten. Die Rädergestelle