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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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507
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B' Gerätli. Abendl. im Allg. (Kriegsgeriitli, Geschütze etc. 13001500). 507

möglich« Erzeugung von Seuchen), unter die Belagerten zu werfen,a j, 61 . 101111 s ' e auch wohl gelegentlich, namentlich für Kriegsverbrecher,a s Hinrichtungsmaschinen benutzte. Um 1422 bedienten sich die Hussiten61 ^ er Heiagerung der Burg Karlstein in Böhmen der FeuergeschossefbV ^ 6r Hm 1424 liess die Stadt Basel mancherleiGewerfe

Bu ^, welche nicht lange danach, um 1445, bei der Belagerung derdes^ ^ ie ' n fcldcn mit Erfolg geführt wurden. Und noch um die Mittep aechszehnten Jahrhunderts schrieb der Feldhauptmann Leonhardr °nsperger in seinem Kriegsbuch:Darum sollen solche Instrumentmit n ° C ^ e ' ncr Besatzung recht und wohl zugerichtet sein, damit ob1 solchem Zeug etwas hineingeworfen würde, dasselbig und dergleichenmit ^ tDe * lr so der Hefestung sterben und unfläthig sein möcht, wieder^^ichen Rüstung herauszuwerfen. Solches Instrument mag manm it grossen Steinen laden und in die Schanzen werfen, wie ich ge-en hab, dass geschehen ist. Also ist mit solchem Instrument vielarf UlIc ' lten und vorzunehmen. Zufolge bildlicher Darstellungen der-, Heräthe, die allerdings grossentheils erst einer späteren Zeit an-vp - en Unt * auc h hinsichtlich ihrer Einrichtung im Einzelnen nur schwerim ? nc "* cb erscheinen, 1 bildeten die sogenannten Mangen und Blyden«am ^ emeinen vorherrschend ein aus starken Balken überkreuz zu-se t en ^ ez * nimer tes Fussgestell nebst zwei darauf einander gegenüber^ CC |t Gefestigten Pfählen, dazwischen sich ein langer Balken um einebewegte. Dieser Balken war an seinem oberen Ende entwederb ew ein . er gewaltigen Schlinge oder mit einem, ebenfalls um eine Achse(Schleuder-) Kasten und unterhalb, zur Aufnahme von (Ge-lichst -) Massen, mit einem eigenen Behälter versehen. Letzteres, mög-oder^ esc ^' ve rt, -wurde vermittelst am Schwungbalken befestigter KettenY 0r , ric ^° und einer Winde emporgehoben, sodann durch eine besonderetl mg plötzlich frei gelassen, also dass seine Wucht des Falls den

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