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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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Geschichtliche Uehersicht.

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enn dem an sich allseitig bedingten Umschwünge vorzugsweise seineichtung und Gestalt. Mit der Vorherrschaft Spaniens wurde sein Ein-uss nach Anssen hin begründet und zunehmend erweitert. Jener Kampf1 e von vornherein zu mannigfachen Wechselbündnissen und brachtea urch ganz Südeuropa (Spanien , Frankreich , Italien , die Schweiz , dasur nsche Reich) und selbst auch England in um so viel engere Berüh-u wgen. Oie Reformation aber hatte inzwischen von Deutschland ausp Cit um 'sich gegriffen, sich in unaufhaltsamem Zuge (bis 1537) über^reussen, Dänemark , Schweden , den Rhein , die Niederlande und Frank-C1 > die Schweiz und sogar bis tief in Böhmen , Polen und Ungarn ^sgedehnt. Auch Schottland hatte sich ihr erschlossen, und Hein-den von England, wenn auch weniger aus innerem Bedürfniss

aus äusseren Beweggründen, (seit 1532) ihre Gewalt zu der seini-

° en ^wacht.

^ölk^^ e ' C ^ W * e DUn t * Cr so S ewa ^'S e Umschwung das Gesammtleben dere , / er fe s stc, so auch wirkte er auf die Gestaltung der Lebens-Formen^chen e *^ fK * zurüe ^ - ^ rcm Grundwesen nach bedingt in der volksthüm-sie t* ^ flS0n dcr]ieit der Gefühls- und Anschauungsweise, mussten auchg 0 01 heftigen Strome der Alles durchdringenden Wandlung folgen.Wehr ^' e e * nze ^ llel1 Völkergruppen noch je ohne festeren Verbandihrer Weni 8 er au ^ sir 'h selbst, auf die Fort- und Ausbildung nurAus 6l " enen Wesenheit angewiesen geblieben waren, hatte sich ihrf a ]j e ^ en k^ eT1 und seine Bethätigung ungestörter aus ihr heraus zu ent-h; eraij f Verinoe ht. Aber schon mit dem Uebergewicht das Frankreich undöoeh^ ^ Ur S u, id gewann, war eine solche Sondergestaltung, wenn auchgerade aufgehoben, doch bereits stark beeinträchtigt worden.(Ibsehori 0 Se ^ st ' lattc diesem Punkte seine feste Haltung verloren,der ln Allem was äussere Sitte, Anstand und Lebensform betraf,aiIS 1 wlbare Erbe Burgunds , vermochte nicht mehr sich lediglichherig etl jf e ^ er fortzubilden, noch die ihm zugefallene Rolle in ihrer seit-Lutj v . ede ««ng, als tonangebend, zu behaupten. Gleich schon unterüber]; ^ ^ (1^611483) und noch mehr seit Karl VIII. (14831498)üeuv' 1 ^ 8 )- Ilian s ' tdl ider durchgängig dem Einflüsse italischer Weise.Kerdi ** ^ uur in geringerem Grade, in Spanien , dazu der Krieg***?** ( A's Katholischen um den Besitz Italiens und seine Herr-

^ dase R>st beitrug.

grig^. Ien war Hauptsitz der Kunst, und in Folge der UebersiedelungSeword C ^ ^ <de ^ rten nach hier (seit 1453) auch der der W issenschaftliebe et> ' Päpste selber nahmen sich beider mit besonderer Vor-herjgg^jj, ^ die ausseritalische Welt im Bruche mit den seit-

zk e i nej , ® rnien trüber Verwirrung entgegenschritt, gediehen diese hierr ra R, die dem gesammten italischen Dasein das Gepräge edler

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