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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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Geschichtliche Uebersieht.

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ueischütteriichkeit, mit der er seinen Zweck verfolgte und was dem^gend widerstrebte oder zu widerstreben schien unbeirrt aus dem Wegeräumte; die eisige Ruhe, die er behauptete, vor allem aber die Ueber-f. eu ® UIi o ^ as s er im Rechte handle, welche ihn von sich Selbst rühmenj.. ss während seiner sechsjährigen Verwaltung zur Ehre Gottes uud derVIr che achtzehntausendsechshundert Menschen durch den Henker getödtettaben, dies Alles machte das Volk an sich zu einem eisernens erstarren. Während dieser nur kurzen Zeit gelangte im Volke die«Panische Weise dergestalt zur Vorherrschaft, dass es sich von seineruni . Ung mir langsam zn erholen vermochte. Auch selbst im Kampfe1 seine Befreiung (seit 1568) löste sich solche doch nur sehr allmälig.

111 eher ward es ihm vergönnt, sich daraus vollständig zu be-en , bis dass es sich (1581) zu dem Entschluss erhob, Philipp seiner11k' V lenst ^ a ^ fär verlustig zu erklären und (1596) in ein Bündniss mitlnri<h IV. und Elisabeth getreten war, in Folge dessen es gelang die' s f Ü * Sc ^ le Flotte zu vernichten, und (1598) die Abtretung der Oberherr-(roen ati ^ l ^PP s Tochter, Isabella Eugenia Clara, zu erreichen. Al»

) Isabella mit ihrem Gemahl, dem Herzog Albert, in Brüssel ein-sn - Wat 111311 ^ iei von j ener Weise bereits so entwöhnt, dass der ersteifteuische Pomp, mit dem sie und ihr Gefolge auftvat, den allgemeinenVillen erregte.

im Av" ^ uts clüand hatten die Glaubenskämpfe kurz zuvor, da sieHeb . eätei1 1begannen, zu Gunsten der Protestanten geendet. Mit dem'Hausfrieden zu Augsburg (1555), der Karl V. zur Niederlegung seiners . c j^ ut ) e l la ft mitbestimmte und seinem Bruder Ferdinand I. (1556) den deut-Jühr n ^ a sert H''ou zubraelite, wurde dem Reiche eine fast dreiundsechzig-mi^u 6 zu ^ heil. Seit dem Tode Soliman s II. (1566) verlor sich auchp; e b et , era 11 uu schnellen A'erfalle seines Reiches die Besorgniss vor den. r £ n ffßn der Türken. Unter Maximilians II. milder, maassvollerre( -litg rUU ^ ^ 1S ^6) ward auch die letzte Spur des Faust- oder Felide-(löO'nHo Kraft selbst in dem Maasse gehoben, dass man nun

U|j( j die Pforte rüstete. Eudolf II. (bis 1612) lebte der Kunst

Um lssensc haft. Erst unter ihm, schwach wie er war uud zu bequem ächti re ® lercn sollte dann durch deu Jesuitismus, der sich seiner be-g estr 1 ' te ^er Same zu abermaligem Verderben, zu jenem Kampfe aus-s >ch Wert ^ en ! der dreissig blutiger Jahre bedurfte um wiederum in

et Wa St ZU löschen. Diese Verhältnisse waren im Ganzen einer

\y^h r le Hr en Verbreitung der spanischen AVeise nur wenig günstig.Wesentl^ ^ er Herrschaft Karls V. batte sie allerdings auch hier, dochfanden IUIr Ullter deu Fürsten untl ihrer Hingebung Aufnahme ge-gewirkt aUC ^ Von ^ a aus W °H1 auf die anderen Stände allmälig zurück- oilne aber die allen gemeinsame Volkstümlichkeit zu über-