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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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533
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A. Tracht. Spanien . Kleidung der Männer (15001550).

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fuh/ Cn ^ nc * en zwe * kleine Quasten. In Betreff seines Unterfutters ver-man ganz ähnlich wie bei der Schaube, nur dass Pelzwerk aus-^chlossen blieb.

kau ^ aS ^* arett war stets von nur massiger Weite, so dass es den KopfiSf ^erragte, möglichst flach und mit nur knappem aufgesteiftemWrd'^ ^ an< ^ e umzogen (Fig. 205). Wohl durchgängiger von Sammet,v , 6S t ^ ei ' s m it kleinen Schlitzen, die man auch stellenweis wiederg n . > thcils durch aufgenähtes Schnurwerk, theils durch Metall- oderVere . S lcker ei, auch mit Steinen, Perlen u. dergl. verziert; nächstdem,Sch 26 m ' t kurzer Feder. Sie pflegte man vermittelst eines kleinenent ' ni ' C ^ 3tac 'ks von Goldschmiedearbeit an einer Seite zu befestigen, undh e f te t 6r frei oder an dem unteren Rande der Länge nach ange-

Jah ZU tra ^ en - Diese Kopfbedeckung wurde etwa in den dreissigerihr V V ° n C ' Cm Hute zunehmend verdrängt. Bis dahin behauptete siem enr^ rec ^ t von da an begann der letztere, mindestens in der vorneh-bei,j en £ *hr den Vorrang streitig zu machen. Der Kampf zwischentes ten s llic ht lange, ^ach Verlauf von nur wenigen Jahren (spä-

iiacg Um 1540) entschied er sich zu Gunsten des Huts. Seinem Stoffeer mit dem Barette überein. Seine Form, zu der man ihnlieh (zu Gn Herausg-ebildet hatte, war die eines abgeplatteten oder rund-Ne] ltri , U sturr fpfer Spitze) sich verjüngenden Cylinders mit gerader, äusserst

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rempe (Fig. 208; Fig. 209). Man fertigte ihn ohne Aus-

fechtgn p° n gesteiftem Unterstoff, darüber man das Oberzeug zu senk-fach a teu straff ordnete. Im Ganzen beliess man ihn ziemlich ein-ihn aatnen tlich ohne Federschmuck, sich fast einzig darauf beschränkendsch m m er rial b> flicht über der Krempe, mit einer bald breiteren baldcn Borte oder mit Schnurwerk zu umziehen.en dem Allen ward der Gebrauch von Handschuhen immer

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uie g , öc non unter der Herrschaft Karls V. gewannen sie geradezu

selte n a Un ^ e ' nes Anstandskleidungsstücks. Indessen zog man sietr c °tarti \ SOn< * ern hielt sie meist in der Hand. Man stellte sie (späterher, Ve 7' vorzüglich von Wolle oder Seide in den verschiedensten Farben^ s e a uch wolil durch Stickerei.

l| ad s °nst aber pflegte man sich beständig mit dem Schwerte ,

Sc Wert liufig noch ausserdem mit dem Dolch zu umgürten. Das

( g e ln S in einem Wehrgehenk, welches, ähnlich einem Leibgurt,

^°lch, n n d^ ten ^ CSc hnallt wurde. An diesem beliebte man auch den^ c huüren ] . ZWar an der andern (rechten) Seite, gemeiniglich mit farbigenIvftYv Ti fügend zu befestigen. und deren Enden mit oft langen sehr

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^ erth. J? ' eser Waffen und ihres Beiwerks legte man ganz besonderen

Puscheln

auszustatten (Fig. 205). Auf eine thunlichst reiche

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£en die Mitte des Jahrhunderts begann man das altherkömm-