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e *c affen zu lassen, doch fügte er dem gleich hinzu, dass weder diewen noch die Herren, welche sie begleiten würden, irgend anders alslieh ^ 6r ^ este ^ enc ^ en Vorschrift gekleidet erscheinen dürften. Vermuth-^ C . beruhte auch die Verordnung, die er 1563 crliess, welche vorzugs-weise den Weibern wieder so mancherlei Putz zugqstand (S. 538), mitste -^ em ^ er ^ a ^en seiner Gemahlin. Immerhin wurde Elisabeth wenig-. s 111 dem einen Punkte, in dem der Kostbarkeit, maassgebend. Sie,16 die» auch ein gleichzeitiges Miniaturbild von ihr bestätigt (Fig. 211),^ aclte den ausgedehntesten Gebrauch von goldenen, kunstvoll behan-e ten, reich mit Edelsteinen, Perlen u. dgl. besetzten Kleiderzier-e n. Da, wo man die Gewänder gewöhnlich zu besticken oder sonstu schmücken beliebte, brachte sie, oft in Verbindung hiermit, derartigenschmuck in Menge an. So vor allem längs den Rändern, mitunterDiel^ n ° C ^ ausser ^ em über das ganze Leibchen zerstreut, an den Er-d, dem Kopfputz, den Schuhen, wie überhaupt an allen dazu irgend° n ei-s geeigneten Theilen. Ein solcher Schmuck bestand je nach dem£. e aus sehr verschieden gestalteten freien Ornamentstreifen, kleinenhä Verz ' eru Dgen zu regelmässiger Zusammenordnung, Knöpfen, Be-<letn 6n ZU ^deifenwerk, Brustspangen, Agraffen u. s. w. Und dazu, inlieh ^^P^chendem Maasse stattete sie sich mit den noch übrigen, eigent-g e j^ se ^ s tändigen Schmucksachen, den Halsketten, Gürteln, Ohr-Her p^ eU ’ ^ in S en ) Kopfspangen u. A. aus; dies Alles nunmehr und in0 ge in reinerer Form der „Renaissance.“
■^eib Ule ^ ermannigfachung im Schnitt erfuhren hauptsächlich nur dasDnter 0 ^ 611 Un< ^ Ok ererme l- Der Rock, sowohl der obere als der■^Uch 6 ' Cr ^' e ^ s ' c ^ unveränderlich in glockenförmig gespannter Steife.s ich j^ ener Wechsel war nur gering. Beim Leibchen beschränkte ergleich IaU *’ ^ aSS man eS unter allmäligem Aufgeben des Halsausschnitts,hi 8 ‘uäunlichen Wamms, mit Anfügung eines gesteiften Kragens
Um ( j. Ul ^°pf hin gänzlich schloss, und rings um die Taille, wie auchfig ’ e ® c hultern, mit einer Art von Vorstoss versah (Fig. 211; vergl.Wei Se . ^er Vorstoss wurde theils glatt belassen, theils abtheilungs-f5ac lienSW^litzt, theils auch, jedoch nur an den Schultern, zufig er undwülsten ausgepolstert. War das Leibchen, wie fortan häu-Wenigej 0111 Se ' ner Länge üacli zum öffnen, pflegte man es nichtsdesto-luuduri Ste ^ durchaus zugeknöpft zu tragen. So auch ward es, in Ver-lt°(.|. ® damit, nun durchgehend gebräuchlicher den vorn offnen oberendecb Un a ^ S v °H s tändigst zu schliessen. Was man hierbei durch Ver-dus z Dnteren Rocks an Putz einbüsste, bestrebte man sich durch
^laasse ers chluss erforderte Knopf- oder Schleifenwerk in reichstem
Wahrten T . 6rsetzen ( Fi 9- 2 W- Die Ermel dieses unteren Rocks be-’ e ' We< -‘hselnder Ausstattung, ihre seitherige knappe Gestaltung.