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A Tracht. Frankreich n. England. Trauerkleidung im Allg. (1500—1600). 597
Pflegte man sich zu behängen, daher man sie gemeiniglich mit zierlichenbetten ausstattete. Es waren dies theils zu Geschenken bestimmte „en-seignes“ mit untergelegter Bedeutung, theils kostbare mit Steinen undSerien besetzte „medaillom ä figures“, theils Kapseln und Fläschchen0(le r „ flacons “ von Gold, Silbev und seltenem Gestein, theils „Bestecke“ZUr Aufbewahrung von allerlei nützlichem Kleingeräth. Zu dem Tage,an dem sich der König mit Maria von Mediäs trauen Hess, schenkte erihr eine Halskette, zweihunderttausend Kronen werth, einen Brustlatz zuhunderttausend, und an verschiedenen Kleinodien für zweihunderttausendKronen thaler. — Unter Maria von Mediä», wohl durch sie selber her-heigefiihrt, hatten einzelne Veränderungen statt. Sie indessen erhieltenS j ch mit der Bekleidungsform überhaupt nur wenige Jahre über den Toddes Königs (1610) hinaus. Das Leibchen, noch stets eng geschnürt,nur >toehr aber durchgängig mit rundabscliliessender Taille, wurde wie-derilrn mehrentheils bis zum Hals herauf geschlossen (Fig. 230 o), die^«'förmige Ausspannung der Röcke bis zu gänzlich faltenloser Starr-
a b U ü ^hdte gesteigert, und das obere Kleid zumeist von der Taillesc}, 0n , ma geöffnet. Die Ermel zog man noch enger zusammen; dieP°den an ^ 6n hlängeermel verlängerte man oft dergestalt, dass sie amgeschl naCdsc hKppten. Von den verschiedenartigen Fresen gelangte diee senTr S ? n6 K m 'flbrause in breiter Ausladung und reichster AusstattungUatrient ]^l ZUr PM'herrsehaft, während man im Schmuck an sich, nunSü chte 1 aU<dl * n Kleiderzierrathen, noch ganz besonders zu glänzen
Wandi^ P raur h 1 eidung erfuhr, vom Hofe ausgehend, mancheTfaijerfa^f ’ S ° W0 ' d * n A® 1 ' Form als in der Farbe. Selbst die altübliche(vcrgl e der französischen Könige, Violett oder Roth, wurde aufgegebengewa nc j e " ,f,| d noch eher, denn dies geschah, im Schnitt der Trauer-Lang,, r S ew echselt. Man fertigte sie gelegentlich von ausserordentlicherFron* li 61 . der . Bestattung Heinrichs II. (um 1559) folgte sein Sohn,Points“ / ’. m e ' nem langen violetten Kleide von dreissig Ellen „ä troisMant e i ^ ^ dr6 ^ sc l 1 I e Ppenartigen Absätzen) und einem ebensolchenHeinrich ® c ^Kppen insgesammt von Fürsten nachgetragen wurden,fliese Fa l ' War der ers l e > Aer ln ganz schwarzer Tracht trauerte, undsuchte er feststellte - Als seine Geliebte, Maria von Cleve (1574) starb,Pr ersch - Se ' nem Schmerz darüber ganz besonders Ausdruck zu geben.s flbern e 'rh' 1 .-- rne ^ lrere Tage hindurch in einem Anzuge, dessen Nestelnv °n Zinn) ! anen ’ Todtenköpfe und „brandons estänts “ (kleine FlammenGr z uplni,.i, edec P (en - Er ahmte auch hierin den Weibern nach, dadurch
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