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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

Gepräge an. An Stelle der bunten leuchtenden Farben traten eiiitöni 0 edunklere, und was ihr noch an einzelnen beweglicheren Formen verbliche 11war, begann allmälig demähnlichermassen zu spanischer Reglosigkeit zerstarren. Es währte dies aber nicht viel länger, bis dass manGegendrücke die Abberufung Albas erreicht, und sich im Kampfe udie Freiheit gleichsam selber wiederfand. Freilich blieb jene Schreckenszeit auch auf die Fortgestaltung der Kleidung nicht gänzlich ohne MWirkung. Gleichwie sie einerseits auch die letzten Spuren ihrer vo -thümlichen Besonderheit geradezu verwischte, führte sie andrerseits e 'O enunmehr dihchweg vollständige Ausgleichung mit der (spanisch-)zösischen Tracht herbei. Nur die Weiber wichen davon, aber a

Fig. 232.

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einzig insofern ab, als sie den vielfachen Ausartungen, welche dasHofleben Heinrichs TU. erzeugte (S. 588) nicht, oder doch nurbedingtem, geringem Maasse nachahmten. Die Männer hingegen ^ allS ,etwa seit dem Ende der siebenziger Jahre deren Wandlungen ^ ur ^ eJ , a n-ja eigneten sich zum Theil auch selbst die durch diesen König 1 ^lassten, höchst geckenhaften Formen an (Fig. 231 a. b; Fig• ^

Doch fanden diese letzteren auch hier ausschliesslich in einem nlII jj ]lin )Sneren Kreise eines jugendlich übermüthigen, leichtfertigen Stutzer ^Verbreitung wie solches sich namentlich nach dem Verfalle l0n