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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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Tracht. Deutschi., Scand., Schweiz . Kleidung d. Männer (1500—1550).

§ 552 ^ V a > Fig. 239 a. 6; Fig. 240 a. b; vergl. S. 532;

Sicher ^ Ur '^ lre Ermel machte man hier gelegentlich noch umfang-(j n( Und stattete sie in noch höherem Maasse durch Schlitzung undaus chung aus. Doch blieb dies wesentlich auf die höchsten Ständea uch 7* Vorne ^ mes Stutzerthum 1 beschränkt, in welchen Kreisen manSarn azu schritt den Unterermel vom Oberermel zu trennen und, gleich-Übrio-g * s ' c ^ bestehend, frei herabhängen zu lassen (Fig. 239 b). Diedie e ” ^ taU( * e > w ' e insbesondere das ehrsamere Bürgerthum, behieltdoch 61 ose ’ nur mit Armöffnungen versehene Schaube bei, oder kehrte* e ' n Praktischer Rücksicht wiederum zu ihr zurück (Fig. 240 b).eben 7 r Dlan bei Anwendung sehr langer und weiter Ermel fort, sie{Fig ^ ) IC ’ sSerer Bequemlichkeit wegen vorn (inmitten) weit aufzuschlitzente Ren~' ° ^ f ührend der zwanziger Jahre ward es unter den Begü-a Us ' nuu er allgemeiner das Gewand an sich durchweg mit Pelzwerkberatd 01 a ' ?en ’ " nd seinen liun ebenso behandelten Kragen nebst vom-sich aufen( * eiu Ueberschlag ansehnlich zu verbreitern. Vordem verstiegenR ej[ ,, eillem derartigen Aufwande, ausser dem vornehmen Adel, nur die*' s en ' u »d auch diese nur vereinzelt. Noch um 1520 kaufte Hans

Wenzel

Schn, i 61,1 ® ut bei Görlitz für dreihundert Ducaten und eine Marder-Vli <uibe *

' Aller noch sonstiger Wechsel betraf lediglich den Stoff

^ c hwar^ e ' ner der absonderlichsten Modehelden seiner Zeit war MathäusGa V ° n ^ u & s hurg. Dieser liess sieh von seinem dreiundzwanzigsten Jahre

neuen Anzuge, und aus der Erinnerung auch in den^aler^ iif(7' We '°h e er bis dahin getragen, höchst sorgfältig in WasserfarbenNichts z u v ^ m .. er J edem Blatte dahin bezügliche Bemerkungen beifügte. Um 'Spenden - rs äunien, begann er mit der Darstellung seiner mit ihm schwangere * n Band v U ^ ei ' Bas zweite Blatt zeigt ihn in der Wiege u. s. f. So entstandRatender ni<dlr als 140 Abbildungen, welche seinen Kleiderwechsel in fort-*®it klinlidj 61 6 ' 0ni da h re 1500 bis 1560 vei'anschaulichen. Ihm war sein Vaterbanden „■ 7 Darstellungen seiner Person vorangegangen. Die Werke beideraa he i ° ,m Museum zu Braunschweig . Eine grosse Geschlechtertafel mita,ls führen l7 Trachtenfiguren, welche der letztere ebenfalls in Wasserfarben

c!? c hricht 'A* 8 ' besitzt das Königl. Kupfersticbkabinet in Berlin . Die umfassendstej er kch en . U ar d ' e beiden Bücher brachte zuerst folgendes höchst interessantes^«08^08^ H thäu8 U - Veit Conrad Schwarz nach ihren merkwürdigstenHerzog! Br* 11 60 Un< ^ vielfältig abwechselnden Kleidertrachten, aus zwei im ^? a ben, aug j. aai '®ehweigischen Kunst- und Naturalienkabinete befindlichen Origi-. e >cljard p'°' 1 beschrieben u. mit Anmerkungen erläutert von Elias Casp.>f ei5s ehenkä 7° Beitra S zur Geschichte der Kleidermoden, zur Beförderung der„ a f>debii f „ j-,o and z ur Kenntniss der deutschen Sprache des 16. Jahrhunderts,^fbbg mit if 6’ U Bas Werk erschien ohne Abbildungen. Diese möglichst voll-echten, Q U j' Zen Bemerkungen zu liefern unternahm „Die Gallerie altteutscher° r *gen J a |j r t raac he und Geräthschaften nach zuverlässigen Abbildungen aus denUt ‘ mif j Underte n n. s. w. Leipzig . Industrie-Comptoir“, brachte es aber

, dem' G - Käu

z weiten Hefte abschliessend, auf 9 (colorirte) Tafeln,ffer. Abriss der Oberlausitziscben Geschichte. III. S. 53.