■^•Tracht. Deutsch]., Scand., Schweiz . Kleidung d. Männer (1500—1550). 617
r sich mit leichteren, zum Theil mantelartigen Schulterumhängen zurieht*^ 011 234 a; Fig. 238 a), und somit diese der Geschmacks-
Ull g gemäss fortzugestalten.
bed^ U Bedeutung wie die Schaube gelangte die Kopf-
Miit CkUn ^‘ Hie mancherlei überkommenen Formen von Kappen,.Zen un d Hüten wurden von dem Barett nun vollends verdrängt (S. 238).
Je weiter dies seine Herrschaft ausdehnte,Fig. 241. um so. mehr verloren sich jene gänzlich
oder verkümmerten, und gingen in solcherGestalt (Fig. 234 a — d) zum Theil aufdie niederen Stände über, denen an meh-reren Orten das Barett ohnehin seit demJahre 1518 wiederholentlich untersagtward. Schon bald nach Ablauf des zwei-ten Jahrzehnts trug letzteres innerhalbbeider Geschlechter den vollständigen Siegdavon, und behauptete sich fortan nahezuauf allen Köpfen. Bis dahin erfuhr esnur wenige Veränderungen; höchstens dassman vereinzelt es schon flacher beliebte,seinen wulstigen Rand verbreiterte undlängs der Kante mehrfach schlitzte. Seitdieser Zeit wurde es einer durchgreifen-deren Wandlung unterworfen. SämmtlicheStände trugen das ihrige dazu bei. ImAllgemeinen bildete man es nun äusserstflach, fast tellerförmig, mit breitem, mehroder minder gesteiftem Rande (Fig. 238 a).Doch begnügte man sich hiermit nicht.Daneben begann man den Rand in seinerWi e (jj e .. Verdopplung zu erweitern und ähnlich
Sc hlitz e < p Bekleidung ringsherum in sehr verschiedener Weise zu
Boden ’■ ZU vei 'l a PPen und mit farbigem Stoff zu durchziehen, auch den8° att e J V ^ erUIn ^Biger zu erhöhen (Fig. 235; Fig. 236 a; Fig. 238 b).Mitunter Wec ^ lse ^ e man hi der Farbe und dem sonstigen Schmucke, diesauch eb übertreibend. Indessen fand eine solche Behandlung
^sonde"^ 11 Wie ^ er Schaube, je nach den verschiedenen Ständen ihrekein jj,[ e ^ re,lze> Her Landsknecht freilich beobachtete auch hierin^ e setn p 8S ’ Un ^ ailc * 1 der Stutzer bequemte sich schwer gerade in
zu vermeiden. Beide trugen das BarettObigen s*- r ^ re ^> zuweilen (nächst vielfacher Schlitzung) aus verschieden-Uc ken zusammengenäht, und ausser durch Schnur- oder Schlei -