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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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Tracht. Deutschi , Scand., Schweiz . Reichs-Kleiderordngn. (1530—1550), ß3J

dass die Uebermässigkeit lind Köstlichkeit der Kleider ab-Stand' 11 ' Un< * vei *'ütet ' vel 'de: Ob dann einiger Churfürst, Fürst undOrd ’ 111 seinen Gebieten und Oberkeiten, der Kleidung halben, einigescha'l't 11 '^ 7 SC ' lar Kr l,nt * Ule b r > dann diese, eingezogen, seiner Land-Chu f" ZU ^ Utem » aufiiehten wollt, oder aufgericht hat, dess soll demselbenr »ten, Fürsten und Stand auch zugelassen, und durch diese Ord-h . Ull< ^ Satzung unbenommen sein. — 4. Es soll auch keiner zu Ver-sen 3 Un ^ se iHer Kinder eben der Ordnung zu geloben schuldig«elb - S ° ,lt ' crn ma o ein jeder seiner Gelegenheit und Vermögen nach, di<j-setze" 6 * 1 WCn ’^ er > a ^ er üidit höher, kleiden und aussetzen. — 5. Wir

p_ : -, n ' 0r dnen und wollen auch insonders, dass alle Erzbischof, Bischof,* *1 . ’ ’

^ Un ’ ltlr e Geistliche daran halten, dass sie sich mit ihren Ivlei-^i * n Kirchen und auf Gassen als ihrem Stand nach wohl geziemt,Und a ? ln die geistliche liecht und Erbarkelt, das erfordert, ehrbarlich___ g^ e J St *’ c ^ t ra gen und halten, und unziemliche Köstlichkeit abstellen.Kmf tem ’ so1 * auc h der unnütze Kost, so bis anhero mit vergulden anbei p Cr ’ ^ u * z un d Stein gelegt, vermieden werden; und die Goldschmiededarül Cen lll| d Straf zehen Gulden, nichts dergleichen vergulden:

® r eine jede Obrigkeit strenglieh halten soll,beeilt ^ (KVIII). Von Reisigen Knechten. Item die Reisigoder Tt S °'* en kein Seiden Gewand antragen, auch an Kappen, HaubenSonde etU( ^ eu n 'chts Güldenes oder Vergiilts anmachen lassen oder tragen,od er F) SlC ^ m ' t *^ er Kleidung, wie dieselbig ihnen von ihrer HerrschaftKssen ,!'. lalln llac b eines jeden Landsgebrauch gegeben wird, begnügen

auf

Wo

s '‘Öchseiner

sie sich aber für sich selbst kleiden wollen, mögen sie es

so

^r^ kindisch ankleiden, doch unzerschnitten und unzerhackt.ein V° n Kriegsleuten. 1. Item die Kriegsleut,

Von R'tt ^^ ter °der Edelmann wäre, sollen und mögen sich, als ebenfingeren, 2 ' 11 U "^ Edelleuten vermeldet, tragen. Wäre er aber von ge-^tthaft* 1 ^ ann voni Adel herkommen, und ein Hauptmann-

"’oll en ’ Fähnrich, Musterherr oder- dergleichen hohes Amt hat;G esch | j lr ^ lni zu lassen sich zu tragen, wie ein ehrlicher Bürger voneiner'p 11 Stä(3ten > wie oben gesetzt ist. Wäre er aber ein ge-keite,) ^ nec bt, so soll er sich in seines Herrn Gebieten und Ober-Krj e ’ C * esei Ordnung und seinem Stand gemäss halten. Aber einünd hn 7 ann ’ S ° er einen Dienst bat (Söldner), oder Hauptmann,der ma» ^ " are und dass ein Passport oder Urkund wird anzeigen,Ond trat S1C ^ nac *' Gestalt der Läuft, und wie ihm gelegen, kleidenOnd ei^ 211 Kein, die Bergknappen, so an freien Bergwerken sind,bah en un Dränung haben, sollen sich der Ort ihrer Berges-Ordnungoder sonst ^Geben. Wären sie aber ausserhalb der freien Bergwerk,an Bergwerken, die Stadtrecht hätten, sollen sie sich dieser