• Tracht. Deutschi., Scand., Schweiz . Kleidung d. Männer (1550 — 1600 ). 535
allerdinge Türkisch dazu, und wissen für grosser Tliorheit nit, wiekönnte^ ^ e ®* nnen so ^ en oder wollen ( 11 . s. w.). Denn wer wollte oderUnd A "°' d erza *den d' e mancherlei wunderlichen und seltsamen Musterdreis’’' der Meidling ) die bei Manns und Weibspersonen oder Volk inMiiVf ^ lren Eer, au f und wieder abkommen isf, von Ketten, Schauben,Sch 6 - n ’ ^ zen ’ Kursen, Röcken (u. s. w., u. s. w.). Jetzt hat man den§eseh eiZerSC ^ nitt ’ ' 3a ^ den Kreuzschnitt, den Pfauenschwanz in die Hosen^arair' ^ U!ld e * ne so ^ ie schändliche, gräuliche und abscheuliche TrachttW'ü ' VOrdei1 ’ dass ein fromm Herz dafür erschrickt und seinen grossenw iedeM < * a ’ an sielletl Denn kein Dieb am Galgen so hässlich hin undEise f ° mme ^> zerludert und zerlumpt ist, als die jetzigen Hosen der§ e Uann CSSer Und Machthansen, pfui der Schande!“ — Unter den zuletzt-§t ut Cn Versta "d der würdige Herr Magister, nächst den ungebährdigenknecT* 1 Un< ^ Kenommisten, hauptsächlich die Söldner oder Lands-statt e ’. ^' ese > welchen sogar die Reichsverordnung von 1530 ge-f u l lr ^ e . ganz nach Willkühr zu kleiden und zu tragen (S. G31),
lospn * n dlven Uebertreibungen fort, die sie denn bis zum völlig Maass-n steigerten.
mi »nnp er allC ^ abgesehen von einem solchen Gebahren, erreichte diesclijit * C * le Bekleidung überhaupt namentlich in Anbetracht der Auf-ail fp..|. 11,1 d Unterbauschung um die Mitte des Jahrhunderts eine so
Klaget Un< ^ zn oKich verschwenderische Durchbildung, dass derartigeSeithcj. aUC ^ deiu Allgemeinen gegenüber durchaus gerechtfertigt waren,nach^p ^ latte man m ‘t der Menge der Schlitze und ihrer Verschiedenheitden ° rm Ünd Anordnung sein Spiel getrieben, sich damit begnügendga nn eren Stoff durch sie eben nur leichthin hervorzuziehen; jetzt be-end nian f gerade umgekehrt, den letzteren zur Hauptsache zu machen,Und Q* 1 se * n er Fülle zu prunken. Die Schlitzungen wurden der Zahl' v eitcrt CSta ^ Ull ° SWe ' se nac ^ bedeutend vereinfacht, jedoch ansehnlich er-hera llSo ! . Un d die unteren Stoffmassen aus ihnen in möglichster BreiteKatürlfi aUsc ^> so dass sie überall sackartig, flatternd herabhingen.L'eölicö ^ e ^ ra f auch dies als im unmittelbaren Anschluss an das einmalaü ch . " esen tlich nur die Ermel und die obere Hose, hielt sichö %sjJ a " C " d der ers ten Jahre, etwa bis um 1553, noch in verliültniss-Zej t j n en Seren Grenzen (Fig. 244 a—cj, nahm sodann aber in kürzestergej)o Ssei e '. ner ^ e ' se überhand, dass es selbst schärfer blickende Zeit-der Erm dberräschte. Die Ausbauschungen und sonstigen Wandlungen0iU lllle l^ e delen hierbei weniger ins Gewicht. Hauptsächlich war es dieMan ferf;'^ 6 Behandlung der Hose, was eine solche Wirkung ausübte.Üch eine' 0 ^ S ' e aus e ‘ ner Ueberfiille von sehr dünnem Stoff, gewöhn-te dar? ^ eiden £ evv ebe, und fasste diesen durch mehrere senkrecht nuru er gelegte bandartige Streifen von derbem Zeug (Sammt, Tuch)