€40
II. Das Kostüm des 16 . Jahrhunderts.
selten bis zu den Knien. — In Verbindung mit dieser Hose setzten
sich
die gewohnten Formen der unteren Beinbekleidung fort (S. 609)-wohl das ganze enganliegende Beinkleid als auch die engen Knie-Strumpfhosen mit und ohne Zwickel blieben nebeneinander in ^ e ^ ra y er .Doch fanden die Knie- und Strumpfhosen zunehmend allgemeinerebreitung (Fig. 246), so dass sich das lange Beinkleid eigentlich nur nunter den höchsten Ständen, an den Höfen zugleich mit der von i 1vorwiegend beliebten spanisch-französischen Mode zu behaupten veriuoAuch war dies selbst in diesem Kreise weder durchgängig der Fall, n
Fiy. 240.
gm
Ve f '
währte es länger als etwa bis zum Beginn der neunziger J a,ir ‘ g oä enhältnissmässig erst ziemlich spät kamen die seidenen gestricktenoder „Tricot“ in Aufnahme (vergl. S. 554; S. 569). Noch uni 1wies der Markgraf Johann zu Küstrin dem geheimen Rath . jj a r-von Mandelsloh das Tragen derartiger Strümpfe mit den Woiten-tholde, ich habe auch seidene Strümpfe, trage sie aber nur jn
und Festtags“; und auch noch um 1583 galten sie unter an ^jete 0-Magdeburg als hinreichend kostbar, um sie ohne Weiteres zu ^ s°Doch hatte ihre Anwendung inzwischen bereits um sich g e o rl