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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16 . Jahrhunderts.

selten bis zu den Knien. — In Verbindung mit dieser Hose setzten

sich

die gewohnten Formen der unteren Beinbekleidung fort (S. 609)-wohl das ganze enganliegende Beinkleid als auch die engen Knie-Strumpfhosen mit und ohne Zwickel blieben nebeneinander in ^ e ^ ra y er .Doch fanden die Knie- und Strumpfhosen zunehmend allgemeinerebreitung (Fig. 246), so dass sich das lange Beinkleid eigentlich nur nunter den höchsten Ständen, an den Höfen zugleich mit der von i 1vorwiegend beliebten spanisch-französischen Mode zu behaupten veriuoAuch war dies selbst in diesem Kreise weder durchgängig der Fall, n

Fiy. 240.

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währte es länger als etwa bis zum Beginn der neunziger J a,ir ‘ g oä enhältnissmässig erst ziemlich spät kamen die seidenen gestricktenoder „Tricot“ in Aufnahme (vergl. S. 554; S. 569). Noch uni 1wies der Markgraf Johann zu Küstrin dem geheimen Rath . jj a r-von Mandelsloh das Tragen derartiger Strümpfe mit den Woiten-tholde, ich habe auch seidene Strümpfe, trage sie aber nur jn

und Festtags“; und auch noch um 1583 galten sie unter an ^jete 0-Magdeburg als hinreichend kostbar, um sie ohne Weiteres zu ^ s°Doch hatte ihre Anwendung inzwischen bereits um sich g e o rl