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Fig. 249.
■^■ rac ht. Deutschi., Scaml., Schweiz . Kleidg. d. Weiber (1550—1600). (349
hier^' am auffälligsten am oberen Rock, indem sie auch
Gran a ^ n . 1 ^'£ e * ne S anz neue Gestaltung desselben herbeifiihrte. Im"hin/ 611 ' n ^ essen hielt man an der gewohnten Weise noch geraume ZeitRa e ^ eS *’ ^ en °^ eren Rock bei unterschiedlicher Weite zu mehrerenju f en S e °rdnet, in Verein mit dem hohen enganliegenden Leibchen,Sonde aUS ^ esc ^ ossen 2U Ragen, ja gab diese überhaupt nicht auf,2tl , Z 1 suc hte sie nur immer allgemeiner der Geschmacksrichtung gemäss
blieb atlC * Cln ^ VergL Fig ’ 248 a ' b ’ Fig ' 249 ’ Fi °- 250 a ■ Mithin2 j |.‘ luc b hi diesem Falle das Verhältnis beider Gewänder zu einander
Üblich^* l,nTeranc * ert (S- 621). Daneben aber wurde es*eben alsbald^ede' ^ laC k s P an >sch-französischcm Vorgänge) das obere Kleid vorn ent-er der ganzen Länge nach oder von der Taille abwärts zu öffnen,
und den Rock an sich durch Unterftitterungmit derbem Stoff, gewöhnlich Filz, odervermittelst metallner Reifen („Springer“)mehr oder minder starr auszuspannen. Sotrug man denn dieses obere Kleid jetzteinerseits, war es nur von der Taille ab-wärts geöffnet, in Verbindung mit demauch sonst gebräuchlichen engen Leibchen,und andrerseits, war es vorn gänzlichoffen, von den Achseln in gerader Linieabsteigend, ohne jedwede Taille (vergl.Fig. 226 a. b). Dazu kamen, als einhei-mische Erfindung, etwas gekürzte obereRöcke, welche, der Länge nach sehr dichtgefalten, vom Gürtel ab zu beiden Seiten(r?chts und links) von einander spreizten(Fig. 248 b). Diese indessen, hauptsäch-lich in der Eigenschaft einer gesellschaft-lichen Zierde, blieben vereinzelt, vergingenauch in der Folge wieder. Die nur unter-wärts offnen Gewänder pflegte man als„enge“ Röcke, die anderen als „weite“ zuR(j C k e bezeichnen. Diese nun sogenannten „weiten“
h a ib ’ ' VC ^ le sowohl über die ganz geschlossenen als auch über diekn a p gC ^^ ossenen Röcke angelegt wurden, erhielten zumeist ziemlichsogar 6 * rm< ^’ oiehrentheils kaum so lang wie der Arm, nicht seltena üch nUr * n von aufgebauschten Schulterwülsten, mitunter jedoch
denn S °^ lcr R an ge, dass sie fast den Boden berührten, da man sieGe^-ä er balb mit eignen Armöffnungen versah. Ausserdem wurden dieseer j bei sonst mannigfach reicher Ausstattung, gelegentlich dureb-
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