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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
die Mäntel gewendet worden, das sieht man vor Augen. Man k an ”^ ßtheure Gewandt nicht bekommen, man braucht es darzu und " eFrau den theuersten hat, das ist die Beste. Die Jungfrauen desgle* cAuf diese und dergleichen Stücke ist nun jetzt Aller DichtenTrachten gerichtet, und was sie verdienen, ergattern und erobern,weilen auch dass es wohl besser döcht, das wenden sie an die <>Hoffarth. Und geht manche Dienstmagd dermassen her, dass siewohl einer reichen Bürgerstochter zuvor thut. Darnach wenn sieEhe greifen sollen, da ist weder Bett, Kissen noch Pfuhl, Decke 11Strecke.“ Mithin war es beim .weiblichen Geschlechte vor allem e
Fig. 248.
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zu oft über Stand und Vermögen hinaus gesteigerte Aufwand, ^ ßC ]iKlage anreizte; denn etwa noch Weiteres wusste auch selbst 1sonst so gestrenge Richter nicht anzugreifen. Abgesehen ^ ^er
Punkte und den Ausschweifungen nur Einzelner, hatte die Klei ° AVO bl
auch in der That bereits ein Gepräge gewonnen, so dass nian ^ a usg e 'schon seit länger mit gutem Rechte als „erbarer gemacht u ptenommen den vorwitzigen Ucberfluss, wenig zu tadeln“ bezeichne!
(S. 606).
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