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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderte.
So langsam der Uebergang zu neuen Formen erfolgte (S. 523), s< -wenig war derselbe geeignet, die gewohnten Gestaltungen etwa überallgleichmässig zu verdrängen. Auch als der stete Verkehr mit Spaniern»
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Franzosen und Deutschen seinen Einfluss nach dieser Seite hmhaltiger geltend machte, blieben jene an verschiedenen Orten, so namlieh in Venedig, Rom und Florenz , noch geraume Zeit
nach'ent-theilsten
unverändert, theils in einer der neuen Richtung nur leicht angep» SÖUmbildung vielfach üblich (S. 524). Ueberhaupt aber begann die ^ 8lung hier im Grunde genommen kaum vor dem Anfänge der drei»Jahre, äusserte sich auch noch bis nahe gegen die Mitte des Jalirmi ^bei weitem mehr in einem allmäligen Verschwinden von Ilerkünim ^keiten, als in einer Nachahmung oder gar völligen Aneignung 1ländischer Besonderheiten. — Die tiefwurzelnde Neigung vor a ^ eIU j )n iweiblichen Geschlechts zu reichen Stoffen und kostbarem Schmuck n ^in keiner Weise ab. Die fortgesetzt wachsende Bethätiguug ull ^^ s0)1 .vollkommnung aller darauf abzweckenden Kunsthandwerke, wie m»dere der Goldschmiede- und Steinschneiderei, der Sammet- und ® el ^Weberei, der Verfertigung von Brokaten, von Galonen, Tressen ^feinstem Spitzenwerk, trugen vielmehr dazu bei diese Neigung in gn
Weiterem zu nähren. Somit liess man es aber auch ferner mrg e ^Verordnungen dagegen fehlen. Ihr Erfolg freilich war und ^c^jclitjetzt im Ganzen nur sehr gering und schwankend, ausgenommen "in Rom und Venedig während der zweiten Hälfte des Jahrhundert» ^man sie eben zu dieser Zeit allerdings, zugleich in verstärkter Iauf die Rangstellung der Stände, mit möglichster Strenge über" aC ^„ c ] )g t,An der männlichen Bekleidung machte sich der Wechsel Z g c j i0ää -bemerkbar; am frühesten an den knapperen Gewändern, den ^rocken, Jacken und Langhosen (S. 296 ff.J Sie sümmtlich 8 < j' v, j ) | 1 eit.innerhalb der auf dem Schnitt beruhenden Ausstattung an Lm rtuI jgSowohl die an den Röcken gelegentlich bis zu geckenhafter ’ ‘ a j gherausgebildete Fältelung und Auszaddelung (Fig. 133 ; Fi ff- , g z u
auch die vornämlich an den Jacken und Hosen nicht minder^^^äusserster Uebertreibung angebrachten Aufscblitzungen und Ausbau» , ^1(Fig. 135) wurden einerseits gänzlich beseitigt, andrerseits a uf.
ermässigt. Das Zaddehverk hörte zuerst, schon gleich zu Anfang, ' .bald\on den unterschiedlichen (Schoss-) Rocken gelangten _, c | )n ittringsum geschlossenen mit geradem oder viereckigem Hal=» u ^ de r(Fig. 129; Fig. 136) und die bis zum Hals hinaufgehenden, ' j e iieLänge nach offnen (Fig. 127 c), zu ausschliesslicher Herrsch» jerwurden zuvörderst verändert. Gewissermassen der Fortgesta