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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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661
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A - Tracht. Deutschi., Scand., Schweiz . Schmucksachen (1550—1600). ß61

fl ej . C ^' enen * n Stockholm ; die erste um 1585, die andere um 1589. Inp r ars * eren wurde der Bürgerschaft nicht allein alle übermässigeSa Hochzeiten, sondern auch der allgemeine Gebrauch von

Rö l- 61 UnC * von „Seidenzeugen unter dem Gürtel und ganzen

hervo 611 S * ren & untersagt. Der darauf folgend'e Erlass hob zunächstsoi ,,° r ’ ÄW ’ e die Bürger, anstatt ihr Geld im Handel umlaufen zu lassen,keit ^ ihrer Weiber verwendeten, woraus denn Nahrlosig-

b r J 111 ^ Verfa11 des Handels entstände. Ihre Weiber und TöchterJlüt Clten Rrauentracht von Seiden und Sammet: Seiden-Röeke, Jacken,Adel 0 ‘ Un ^ ^ ant H von Sammet, die um desto thenrer würden, da derr ocke S ' e auc ^ bedürfte. Vordem hätten die Bürgerfrauen Falten-jj a i'° n ^ u * em Tuch getragen, einige von Scharlaken und wollenendass - 0t ZU ^ ac her, Kaperoniken, Kragen und Kappen; es könnte sein,Sam 816 ^' u * ter hemden von Damast und Atlas getragen, nicht aber vonPy C k e et Wle jetzt (u. s. w.). Nun hätten sie oft zwei bis drei seidenesi e , zugleich, da oft die Adliche sich mit weniger genügen müssten;gingeT^ 11 aUClx Sclim ucksteine, Kleinodien und Emaillen, und sokö n j ]. as Held aus dem Lande. Gleiche Ueppigkeit spüre man beiVi er en Hienern, die nicht höher Lohn hätten als zwei, höchstens^uiden^ ^ etla ^ c ' Statt dessen sollen sie wollene Jackeh tragen, Futfer-Sefg en VOn Hamast oder Seidenatlas, halbseidene, wollene Kamelot,gutem p 111 ^ ^akjen. Die Vornehmen könnten Röcke von Scharlaken,Hoch, ■ UC l ’ türkischem Makje u. dergl. tragen. Jeglicher Ueberfluss beiUnd 2 , v Cn U ' S- w - seien gänzlich abzuschaffen (u. s. f.). Bei der erstenküeid ( j eiten ^Übertretung sollte mit Geld gebüsst, das drittemal aber dasder pjj 6n Armen zum Besten weggenommen werden. Zudem sollte beiseidcn er) ^? rSc ^ a tt e ' n Fussknecht zu freier Kost für jeden seidenen Rock,Ver £eben an tel, Sammetkragen oder Mütze eingelegt werden.“ — AllesZüv °r zu' n ^* aS Hestreben der einzelnen Stände es einander womöglichs Prach • i. Un ’ Crfülltc sich, wie überall, so auch hier. Rückhaltslos*tIhronik 1C ^ ai 'über B. Herzog aus. In seiner um 1592 gedrucktenSc bonu n ] VOn ®trassburg und Eisass“ bemerkte er, nachdem er diesdiese n 1 f ° S Vom -Höchsten herab gerügt: „In Summa, es will jetzt beitreffen • ^ a Sun jo einer den andern mit Kleidung -und Titeln über-

gßachtet Un ^ Son derlich diejenigen, denen es nit gebürt, zum höchstenden geri^!^ 611 ’ In * t solchem Laster ist man vom Hähern, auch bis aufa Hen Orter 8 « 61 ' ^ auerns tand befleckt. Darumb steht es also übel an