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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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A. Tracht. Italien . Kleidung der Weiber (1550—1600).

in Rom theils bis auf den Boden herabreichend, offen, sich

nach

nur

unten stark verjüngend, andemtheils bis zum Handgelenk oder dochwenig länger; in Brescia demähulich aber geschlossen, lediglichu nten und oberhalb mit Durchstecköffnimgen für die Aerme; m Bergamo bis ^r Erde hängend, entweder bis zur Armbiege herab oder gänzlicha ufgeschlitzt und die Schlitzung durch zierliche Knöpfchen oder Schleifenz usammengefasst, im ersteren Falle auch vom Schlitz abwärts mit letzteren“Ur zum Schein benäht; in Florenz von gleicher Länge, doch weiterJ* 4 v °rn völlig offen, gemeiniglich mit Pelz ausgeschlagen; in Comglianokurz und enger, nur den Oberarm bedeckend; und in Neapel den Armet *a bis zu den Knien überragend, von der Achsel bis zur Hand geoff-Bet - In Venedig machte man von derartigen Ermeln seltener Gebrauch," nd auch wesentlich nur in Form eines langen schmalen Behangs (Fig. 257).D,e r unden (verzierten) Schulterwülste ermässigten • sich sehr beträchtlich,

Fig. 256.

Fig. 255.

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auf Cn ^ n der zumeist durch einen kurzen oder breiteren mi

ersetzt ,J, CT ' cb,; cten Rundbesatz von gekraustem oder glattem Spitzenwe:kaum eini ^7' 255; Fig. 258). — Der untere Rock erfu'

’&en Wechsel; nur in einzelnen Orten der Lombardei , wie