A. Tracht. Italien . Kleidung der Weiber (1550—1600). ßgj
^heitelung mit hinterwärts aufgebundnem Haar (Fig. 253; Fig. 256) tmit l 6Uler höchst wechselvollen Vereinigung eben solcher BehandlungLocken und Flechten, entweder je für sich oder aber mitau 'ü . zu ^ e ich, und bis zu einer nicht minder launenhaft wechselndentigwer leSS ^ c * len Anwendung von Flechten nebst bald höherer, bald nied-Sleichi1 ?f in ^ ekräuse lter Toupirung; dies Alles unter fortgesetzter, doch^feinen S niann 'S*' ac ^ ere r Mitverwerthung von Perlenschnuren, farbigenhpu en ’ kleinen goldnen beweglichen Gehängen oder „tremoli “, von natür-fy rm - “ fürstlichen Blumen, von „kleinen Kronen mit Lilien und blumen-diesefp 1 ^' n ^ en von öold oder Silber,“ goldnen Spangen u. dg].: JedeVon ■, 0lnien an sich auf eine geschmackvolle Wirkung hin wohl berechnet,fanden' Uen Wurc ' en hie und da einzelne zeitweise besonders beliebt, undV er br e - S ° aUC ^ zuwe ilen > von dem Orte ihrer Entstehung aus, weitereG esta j^ Uu S- Eines solchen Beifalls erfreuten sich unter anderen einigeIj 0 ni ngsweisen, welche etwa gegen Ende der sechsziger Jahre insich je e . rona > * n der Romagna und in Venedig aufkamen, undhundert 311 illrcn Ausgangspunkten sogar bis gegen den Schluss des Jahr-dasa a ^ s vorherrschend fortsetzten. Sie bestanden in Rom darin»
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künstlich • ” aar entweder ziemlich glatt zurückstrich, hinterwärtsSchleier Dl1 *’ e ' ncm schmalen Tuch zusammenfasste und darüber dentelte auf 311 ^’ °^ Cr es “her der Stirn nach rücklings leichtwellig schei-GaJi^n U Scheitel hochwulstig ordnete, diese Wulst mit goldnen
Reifen en ’ ^ er ^ en u - dergl. bezog, unterhalb mit goldnem, diademartigemfallenden 13 ?^ UIK ^ au f ihrer Spitze eine breite Schleife mit langherab-«canacca^^ 11 ^ 611 verm ‘ttelst silberner Nadeln befestigte, welche FormWi e ailc h k‘ ess< In Verona, ganz demähnlich in Padua und Mantua ,Über den n ° C ^ me * lreren Städten der Lombardei , wurde das Haarförmig uhläfen kurz auftoupirt, über den Ohren in Flechten schnecken-ein er ^ ew feden, hinterwärts (im Nacken) hochgenommen und hier mitzu feinst 01618 * e ' n f ac h ei 'en farbigen Schleife besteckt; in der Romagna^echten 631 ,^ e k r äusel leicht aufgelockert, um das Hinterhaupt in schmaleneinem k^^^förmig zu einem Kegel erhöht, und dieser entweder mitdeckt ode aU ^* e Schulter hängenden zierlichst durchgebildeten Netz be-^ e ®edi 61 ' ail & cm reich geschmücktem Schleier versehen; und ineiQ P°rgclo , dUrcl 'öüngig über der Stirn auf jeder Seite spitzkegelförmigKnote n C *’ Un< ^ ' ni Racken zu einem mehrfach verschlungenen breitenW^ig. 25 ^ ZU p. e '^ en mit daraus hervorquellender Lockenfülle,^ geordnetahiili c [ |eu ^8). Diese letztere Anordnung, die man ihrer hörner-flamen es chafi'enheit wegen „b corna “ nannte, und durch welche die-Sürn dar» 16 S ' C se lbst Vorgaben, die mit einem Halbmonde über der^ürde alin^si^f Göttin der Keuschheit, Luna, nachahmen wollten»m ganz Italien die bei weitem beliebteste. Neben dem