A, Tracht. Italien . Trauerkleidung (1500—1600). ßg 5
Sc hniack ^ eil ^ eten s ' c h diese Damen ganz allgemein nach eigenem Ge-bäre w Un< ^ ^ermögcn, mehrentheils nicht minder kostbar als die ehr-g c v , ei ^ er der vornehmsten Stände, in Sammet, Seide und glänzendstemin g C ' hlemähnlich erging es fast überall, so-dass man sich allmäligLeiber ^ ^ arau ^ beschränkte derartige Bestimmungen eben nur bei den"'Orden' 1 ^ n ' e< ^ cis * ;cn Klasse, welche in öffentlichen Häusern gehaltenz u ^ r . ’ mit hin leichter zu überwachen waren, thunlichst in Anwendungj n y e gen ; Montaigne fand die schönsten und reichsten „Cortigianen“f^rstinu 6 ^*^’ ^ arunter hundertundfünfzig, welche einen Aufwand gleich1 ' 1 °ren z Cn mac ^ tcn ’ die dürftigsten und am wenigsten anziehenden inUnd R Z " ^' er wai 'tctcn sie an den Thiiren ihrer Häuser; in Venedig er die lr Ze ’^^ en s ' e s ' c h nur an ihren Fenstern. Vor allem bewunderteUnd das UnSt *^ er r ö m ' sc hen Cortigianen etwaige Mängel zu verbergen&eiz e Was an ihnen von Natur schön und reizend war, zu noch höheremG a? , so ^ atei & ert ) verführerisch ahnen und blicken zu lassen. Thomas(etw a ^ * der aufmerksame Beobachter seiner Landsleute, schilderte^ese 1 hi sc ' nen eingehenden Darstellungen dieser Damen auchatu Fenste Se ^' rCS Benehmens: 1 „Da siehet man zuweilen die Madonnader stj r st ehen mit zur Andacht geneigtem Haupte, mit vorn über^epan“ !" fgedchtem Haar > mit einer goldenen Kette um den Nacken,den Ohrei ^ ^ Cn fänden und Ringen an den Fingern, mit Perlen inUnd ges U Ull< ^ mit sc hönen Blumen in der Fland, überhaupt geschmückta bzu Wei) i rQln ^ t w ' e eine Jesebel, dass man die Augen nicht wohl wiederdie LanR* 1 Veruta S- Und ist es damit noch nicht genug, sondern wiedurch , e al " er stets etw as bei sich führen vor sich auf dem Tisch, da-Oicht nüy die Leute anlocken und aufhalten, also findet man auch hierUelmeh/ ^ lac ' lt! ^ e mit Seide, Gold und Perlen gestickte Handschuhe,4ir en ode" 110 - 1 Uln ^ en Uals (hängend) ein köstliches Zobelhäublein, einenauf d er er e ' n hleerkätzlein auf dem Fenster auf einer, und einen Marderia a u eg an eren Seite, und einen kostbaren Fächer in der Hand, damitDie T Cl ^sten in überflüssiger Ueppigkeit wohl bestellet sei.“ —lla hnien rauer klcidung beider Geschlechter war mit wenigen Aus-Lei den' hie und da die Weiber machten, durchgängig schwarz,"'eiche de ** nnern bestand sie, abgesehen von der sonstigen Bekleidung,^ehendej 11 nac L nicht wechselte, in einem bis zu den Füssen
kürzerer g Hantel ohne Ermel, für- die erste Zeit mit längerer oder® a Uunetgij^ t später ohne Schleppe, und in einer Rundkappe; die
r e vertauschten sie gegen lederne Gürtel und, wenigstens
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( u rz °ai piazza universale. Schauplatz aller Professionen, Künste,
vielen ^ us dem Italienischen übersetzt u. s. w. Frankfurt 1641
von J. Amman). S. 682 ff.