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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
schmaler Querschienen („Folgen“)', so auch wohl den Ellbogen, j e °®nur selten, durch ein besonders festes oder zum Ueberschnallen eingenchganzes Zustück („garde-bras, elbow-pass-guards“). — Das „Untera 111 ^
zeug“ erhielt fortdauernd die Gestalt einer, gewöhnlich der Länge
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aus zwei Stücken bestehenden Röhre, beide Stücke einerseits durch ( z ^Charniere verbunden, anderseits durch Haken oder Schnallen verschlißbar, und nur äusserst ausnahmsweise, auch lediglich oberwärts, einegar mehrere Querschienen.
Die Handschuhe oder „Uenzen“ fertigte man nach wie vor ^unterschiedlich hohen, spitz oder gerade abschliessenden Stulpen, ent'"
(als „Fäustlinge“) aus nur zwei, höchstens drei Hauptgelenktheilen, ^weilen mit Andeutung der Finger, oder (als wirklich „gefingert“) aus zreichen genau übereinander passenden Schienen und Schienchcn,Innenfläche von derbem Leder. Doch waren fortan nicht immer d 1 ®^einer Rüstung gehörenden beiden Handschuhe völlig gleich, sondernder rechte künstlicher, leichter bewegbar, als der andere. — ^ Ul g er -ungemein erfinderische Geschicklichkeit, mit welcher man sich m ,Stellung von künstlichen Händen und Armen zu bethätigen vc ", nelegt, nächst mehreren derartigen Arbeiten, die ebenfalls noch vornan„eiserne Hand“ des Gütz von Berlichingen ein bewundernsweZeugniss ab. 1 dcnJ
Das Bruststück stellte man gemeiniglich noch immer aus ^
Ganzen, als eine einzige Platte her ( Fig. 289 ; vergl. Fig- 89 d-> ^
118 a ), pflegte es nun jedoch bisweilen auch unterhalb aus einige 11 ^schienen zu einem „halben Krebs“ („e'crevisses“), in der Folge auchschon selten, durchweg aus solchen Schienen zu einem „ganzen(„a mite of Splints“) zusammenzusetzen, und um die ArmÖffnung ea ^^festen oder (kurz) beweglichen Einsatzstücken zu versehen. An aetwa bis gegen die Mitte der zwanziger Jahre noch fast ohne •^ u .( n . se istrund als „Fassbrust“, „Kugelbrust“, oder längs der Mitte doch m ir aU ^j iell dschwach abgekantet belassen, schmiedete man es seitdem, vorherr- ^falls man es nicht riefelte oder kehlte (Fig. 288), unter W ieder aU 11 ^ eTälteren Brauchs (S. 167; Fig. 118 c), inmitten der Länge nachschärferen Schneide ( n Grad; tapul“) aus. Zur Reiterrüstung . j^le,erhielt es fortdauernd an der rechten Seite, ziemlich nahe der Ac s
, Ritters fl»**
' Ch. v. Mechel. Die eiserne Hand des tapfern deutschen 6U fbe"ab rfvon Berlichingen, wie selbige noch bei seiner Familie in Franken ^ 1 8D'wird, sowohl von aussen als von innen dargestellt. M. v. Kfm. „r a ff e n ° D _gr. Fol.; dazu G. Fincke. Abbildung und Beschreibung von a ^ enRüstungen elc. von Llewelyn Meyrick PI. LXVII, 1. 2, und Y ' jtH 1K. Geissler. Abbildung und Beschreibung künstlicher Hände uneiner Vorrede von Prof. Dr. Jörg. M. 3 Kfm. Leipzig 1817.