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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
von „halben“ Rüstungen nicht unbeträchtlich zuzunchmen, indem 01vorerst besonders die Schutzbedeckung der Beine und Füsse durchgsmgbeseitigte, und sich statt ihrer auf die mit dem Bruststück zu verbm
den kurzen, oder bis zu den Knien reichenden Beintaschen ,
Schoosse“) beschränkte (S. 747; Fig. 293; Fig. 296). Nichtso griff dies in dem Grade um sich, dass schliesslich, etwader Mitte der siebenziger Jahre, die Benutzung von ganzen Rüstun„überhaupt nur noch zu den selteneren Ausnahmen zählte. Im v ^dieser Zeit liess man häufiger auch die Beintaschen und selbst •das Armzeug fort, bediente sieh jedoch als Unterzeug nun a ^ cr ^ envorwiegend eines kurzen aus eisernen Ringeln „geflochtenen“ mit g a ^Ermeln ausgestatteten Panzerhemdes (Fig. 295). — Gleichzeitigwie auch zum Theil dadurch bedingt, vollzogen sich denn hm»i ,der Form wiederum manche Wandlungen, davon einzelne schonwährend der fünfziger Jahre durchgreifender zum Ausdruck gelaOc^Der „burgundische“ Helm ward von dem eigentlichen Ilelm^^von der „Sturmhaube“ vorzugsweise, fast gänzlich verdrängt,ihnen, die im Ganzen nur noch wenige zweckdienliche VciänderUOc^wie etwa in Betreff der Schliesse u. a. erfuhren (Fig. 296 fl), trat, escheinlieh von Spanien ausgehend, gleich im ersten JahrzehendForm der Haube unter dem Namen „morion („ morian, murrion ; 1 ‘kappe“) auf, die alsbald allgemeinere Verbreitung fand (Fig- ^ a
Fig. 294.
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Es war dies eine anfänglich (etwa bis 1570) zumeist halbeiförnng ror nmehr halbrunde Kappe, mit bald schmälerem bald breiterem, 11und rückwärts schiffsschnabelartig emporgebogenem Rande, zuerB ^ a b)rlieh ohne Kamm und mit beweglichen Backenklappen (Fig- - u[) dsodann (insbesondere seit 1570) mit zuweilen sehr hohem a pieohne Backenklappen; hinterwärts mit Federnhülse (Fig. C p e jte f 'Hauben blieben hauptsächlich für Fussrüstungen, die Helme urrüstungen beliebt.