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rächt, "Waffen u, Bewaffnung (Sehutzwaff.) im Allgemein. (1550—1600). 75 g
darauf ( ^ Ucil S ' C i ' erti o en liessen (S. 739). Zunächst sich hauptsächlichm e j n . .. ® sc In'änkend, die Rüststücke im Einzelnen nur stellenweis, ge-° K: nur inmitten, derartig zu behandeln (Fig. 295 a — cj, dehnte
man dies nebenher sehr baldFig. 297. auf die ganzen Flächen aus.
So insbesondere, wenn es derPlerstellung von eigentlichen,Prunkrüstungen“ galt, wobeiman denn zugleich alle nochweiteren Verzierungsmittel mitin Anspruch nahm, ja nichtselten dergestalt, dass eine solcheRüstung Alles das in sich kunst-voll vereinte, was auf diesemGebiete überhaupt nur zu leistenwar. Die dem jetzt allgemeinherrschenden Geschmacke, der„Renaissance“, eigene unge-meine Fülle von Formen, mulderen nicht zu erschöpfendeVielgestaltigkeit, kam dem ganzbesonders zu Gute. Was inner-halb derselben der künstlerischerfindende Sinn nur irgend zuerdenken vermochte, wurde demZwecke unterworfen und ihmoft genug in so kunstgemässerWeise angepasst, dass vielmehrer davon beherrscht schien. Jed-wede Art von Laub-, Stab- undRahmenwerk, von vielfach ver-schlungenen Arabesken, natur-getreu oder phantastisch gebil-deten Thieren und Thierköpfen,von Masken, Genien, Waffen-stücken, letztere meist zu Tro-6 phäen verbunden, von figür-
der ri - . liehen Darstellungen, sowohl aus
aus der an 16 ” Götter welt, als aus dem Leben und Leiden Christi , wiebar rv ar a 611 Und ne «en Geschichte — genug Alles, was irgend gestalt-in stets wechselnder, aber fast immer höchst sinniger0r nung, verzierungsmässig verwerthet. Inwieweit dies in Wahr-
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