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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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781
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A - Tracht, Waffen u. Bewaffnung d. östl, Völker im Allgem. (1500 1600). 781

Unterschiedlichen Fahnen, wie man sieh deren überall zu bedienen pflegte,führten sie einzelne, welche an der Stange (gleich Kirchenfahnen) ver-^'ttelst eines Querholzes befestigt waren, ausserdem, m der glacieuE’genschaft, zufolge geheiligter Ueberlieferung, lange, gewöhnlich f r g betria 'te, theilweis vergoldete Stangen, deren'Spitze em vergoldeter Halb-^ »»d darunter ein Rossschweif schmückte. Auch brachte man solchen^weif gelegentlich, eben nur als Schmuck, an den ^um knegsgebraucl ebestimmten langen Speeren oder Lanzen an {Ftg. 307 h. t). Laa . Ue diese Völker, wie die Russen, Ungarn und lurken insbesonderedirer Volkstümlichkeit nach recht eigentlich Reitervölker waren, so h,eiten

Sle auch stets auf schöne Pferde und eine möglichst kostbare Aufzaumung.

Modern

Von

em Pflegten sie vereinzelt ihre Rosse mit metallnen Schutzhüllen

' u, ‘ ganz ähnlicher Beschaffenheit wie die aus Idättehcn mrd Ketten-Äht bestehenden Panzerröcke, auch wohl nutzst Sundstickten, mit Steinen u. s. w. besetzen Decken (

Zw isehen den Ohren, mit grossem, farbigem Fed f' buS ?/^Xtn Heer-

^ Wie die Bewaffnung dieser VölkeI Uj^^Nachbam, sein hochalter-t ,.. en > verschieden von dem ihrer westhe Türken machten

hie r mllCheS Gepräge vorwiegend. Wesenthc nm n (1519—1566)

. , Vo » insofern eine Ausnahme, als gl eic .tnmmene Heer, wie

6lth aller Kraft angelegen sein liess, das ihm nbeikon *die türkische Floate f selbst bis ins Einzelne »

5 „ r Ttitte " ” il ‘“ nee a “ 4,; b« S 104) und die*«...»‘„i'i b. te ™ to (1545)

lieber ^» Uche Kriegsmacht erhielten, bl durchaus, nach

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‘W “f J “ riU '" e Aa *‘ l ' eb “ Rauenistand. Eine Söldncr-

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J*» «I~ Ki rlÄle«. Demzufolge v.rbiieb i„-

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I, glr »och regellosere als in den westlichen Heeren, ' 0 i allen be d i

1 °len imn TT ’ diesem Punkte fortdauernd

ilho„ lld Ungarn , bei denen es gerade m üiesLUJ

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auch

hunt herging.

in Uüeks’ r* 6 “' 0- Beim türkischen Heere schaffte Soliman II .IC t darauf wenigstens schon einige Ordnung, obgleich auch

UD(l vierzLf der Janitscharen betrug, zeitweise wechselnd, zwischen hundert-end > die der Strelitzen zwischen dreissig- und vierzigtausendMann.