A. Tracht. Amts-Ornat der (protestantisch.) Geistlichkeit (1500-1600). 799
„ . , rifirliwie der Hochmeister des deutschen
»zugsweise maassgebend. Gleichwie zur neuen Lehre und
rdens, Albrecht, (um 1525) durch den Ucbcri das erste
»reh seine Verselbständigung zum Umzöge })Cn Kirc he gab,
laehdrüeklichc Beispiel einer Trennung ^ katholische und
’° auch war sein getreuer und gelehrte ‘ ’ g eorg von Polentz, von* w erste evangelische Bischof von Samlai , welcher, wie
den höchsten kirchlichen Würdenträgern_ C1 A 11g8tatt J nff streng im
80 al,ch i" Betreff BeinCT Hc^c» OTdwt ^ Herzog« her,sehen Sinne verfuhr Hn Jah e 5 Tochter des Königs
^recht, ihn mit seiner ersten p ompc zu tra ue„, schrieb
mit "'^Ikimltsios:- „G. P. vnnd Herr.
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so <u,„. ...
lerischen Sinne verfuhr. Im Janru
r tcht, ihn mit seiner ersten Gemahlin Dorothea, Tochter ui»
anemark, wie es scheint mit möglichstem Pompe zu trauen, schrie)a ^ Herzoge, von Fischhausen aus, riickhaltslos: 1 „G. F. vnnd Herr««deine mir e. f. g. schreybenn, ich sollte geschickt seyen ufth tagliannis mith eyner predig e. f. g. zu treuenn (trauen) vnnd volgents* am l )i: ane bisclioffliche ceremonienn zu halten etc, Doniff gebe ich; j Vll dcrt,hcniglich zuerkennen, das ich willigliclt e. f. g. zu ehrennaV (laZ " 8 e hrauchenn will Jassenn e. f. g. mit Irem gemalh zu treuenn. «hristlicher ordenung mit eyner ehristlichenn Vorrede vom ehelichen” e 80 viel mir goth vorleyhenn will, Aber das ampt der messe zulieh e ” b5n ieh v:n S esc hickt, habmich auch desselbigen gentz-ak a hgethan, vorzcigenn vnd vorgessen, vnd bey mir beschlossenn,aer g0t diesse papistische tracht alskasel, korkappen aderEs ^ e ’ c hen uyuimer mher zu tragenn ader zu gebrauchenn.
jf 0 «’ichs auch widder (wider) bapst noch keyser nicht vermögenn,halte S ' zu Königsperkg Doctores vnnd priestcr genug die messe
p 0 l ia mi honnenn vnnd wol dorzu geschickt seyen, In sonderheith DoctorlV as *! . er ' welcher eyne feyne menlichc vnnd vornemliche stymme hath,s °Hen IC 1 ? 0nst e- 8- nac h meinenn vormögenn dienenn sali vnnd kann,
chrj ä t 1 c - f- g. ganntz bercytwillig erfinden. Hiemith sey e. f. g.anno ° , Vnsern heylandt befolen. Datum Fisehhaussen sontags nach VitiP olent « 26> ' E> F - G - williger Diener vnd vnderthann Georg vonn
q, ‘ ~~ Und Polentz vollzog die Trauung,der i r Schon 8i «h nun auch Luther , bei seiner tiefstinnerliehen Anschauung
«tWas 111 '1 dem höchstgesteigerten Prunke der römischen Kirche, als
k°n nte re ' n Aeusserlicliem, Zerstreuendem, nicht einverstanden erklären
> °hne ihn aber demungeachtet eigentlich zu bekämpfen, war er
1 ^
ber g- lftq- Gebs er. Geschichte der Domkirehe zu Königsberg etc. Königs-
2 jjj 103,
G °etor Eck f‘ s . entlic h ( Johann) Gromann , war Schulrector und Amanuensis desp s B efgJ. bei der Deputation zu Leipzig ; ging dann aber auf Luthers Rathrer der Reformation nach Preussen, wo er als erster lutherischer"" i, a daselbst im Jahre 1541 starb.