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doch keineswegs auch nur geneigt den kirchlichen Dienst etwa jedweder'ünst mischen I onn zu berauben. Namentlich was geeignet erschien z "inner geistigen Sammlung und wahrhaft seelischen Erhebung galt ihm,wie denn vor allem die „edele Musica“, nicht allein als statthaft, vielmehrnls besonders wünschenswert!.. So auch war er durchaus nicht gegendie Aufstellung von religiösen Gemälden, von Altartischen, Kerzen, Tauf-becken u. dergl., noch auch gegen die Anwendung einer würdig klcid-iclien Ausstattung, sondern eben lediglich dagegen hiermit noch fernereine christlich-sinnbildliche Bedeutung zu verbinden. Allerdings musster urch seine Lehre, da sie es wesentlich mit dem lauteren Worte zu tlnmbatte, die kirchliche Halle, statt eines Schauraums, vorwiegend das Ge-präge eines Hörsaals gewinnen, was denn aber immerhin noch nicht be-dingte nun auch gleich jeden Schmuck aus ihr zu entfernen. Ga*«dieser, von ihm selber gebotnen Freiheit gemäss, hielten die Predige*'einzelner lutherischer Gemeinden auch an solchen Aeusserlichkeite»noch länger fest, ja bedienten sich hie und da fortdauernd, zum Tb eilsogai is auf die Gegenwart, von dem herkömmlichen l’riesterornat des-einen oder anderen Stücks, so vorzugsweise des Chorhemdes und auchselbst des Messgewandes.* Dazu kam, die Forterhaltung dieser Pb>S®oegimstigend, che Zähigkeit, mit welcher man katholischerseits von obenherab der Ausbreitung der neuen Lehre, zu einer vermeintlich mögliche"Ausgleichung entgegenzuwirken suchte, wie denn vor allem das vonKarl V, um 1541 zu Regensburg, um 1548 zu Augsburg , lllldschliesslich, gegen Ende desselben Jahres, auch noch zu Leipzig verb-lasste, sogenannte „Interim." Die zu Regens bürg festgestclJten Ver-ordnungen, wie es in Betreff der religiösen Streitfragen bis zur Entscheidung«mes Concils gehalten werden solle, fanden freilich bei den Protestantenkaum einige Beachtung. Als indessen die hierauf in Augsburg ver-assten sechsundzwanzig Artikel unter Zustimmung der Reichsstände«m zum Gesetz erhobenes Religionsdecrct erschienen, wurden mm diese,zumal sich auch die päpstliche Partei dagegen richtete, mindestens vonmehreren Fürsten und Ständen, so von dem Kurfürsten von Branden-burg, dem Kurfürsten von der Pfalz , dem Herzoge von W" 1 'emberg, als auch von den schwäbischen Reichsständen a "S c 'nommen und eingeführt. Da sich auch der Kurfürst Moritz von Sachsen ,obschon als einer der heftigsten Gegner, schliesslich dennoch genöth'g
unter Me .“S ewand wurde in Verbindung mit dem CJ 10 P®*
des vnri, T,'? d f St ® e balduskirche zu Nürnberg noch bis in den Begmals abfe" J “ , ‘ I ' hu ! lderf8 g et *agen, das Chorhemd aber, welches freil'« 1 ' "den schwarzen Tf 80I ' bedeUtS!imeS Ge,Vand eaU ' ist ’ flIs Ueberziebkleid **brauch ' " ’ ln nehveren protestantisclien Kirchen noch heut m* u