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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
Kleinschmiedearbeit, vor allem aber in Schnitzerei von Holz, Elfenbein,Alabaster und anderen weicheren Stoffen geeignet, erreichte sie auch narmentlich auf jenen Gebieten ihre vielseitigste und glanzvollste Durchbil-dung. So aber erhielt sie sich auch, im Einzelnen selbst die Fortdauer
Fiy. 318. Fig. 319.
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von lundforinen des Geräths mit veranlassend, in diesen Gebietenweitem am längsten, ja noch lange nachdem sie die Baukünstler (e***seit 1540) unter zunehmender Hinneigung 2 U einer im antiken Sinne rei-neren Masseneintheilung mit nur massiger Verwendung von Schm“*mehrentheils verlassen hatten. Nicht eher bis dass, wie im späteren Ver-au der zweiten Hälfte des Jahrhunderts (etwa seit 1570) der bauü c eBetrieb im Allgemeinen jener strengeren Richtung durchaus folgte, bega nn
die Gerathbddung als solche von ihrem Wege nachhaltiger abzusch^an-ken. Von da an freilich wurde auch sie, ähnlich wie dies in Italien ge-schah, mit in diese Richtung gedrängt. Indessen gab sie bei allere®1 ce gewohnte reiche Verzierungsweise noch keineswegs auf, sonderu r wenigstens fort zu versuchen, sie mit den jetzt theils schwiils t, £ eD ’s verniichterten formen einigermassen zu einigen. Ueberhaupt awandte sie sich nunmehr, vornämlich seit dem Ende der siebenziger Ja hre '