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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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B. Geräth. Kunsthandwerk u. Gewerbe im Allgem. (1500r-1600). 825-

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gegen Ablauf der fünfziger Jahre fast lediglich die Wohnstätten derFürsten und reichster Vornehmen, den Palast- und Schlossbau betreffend,*ar hier die Rückwirkung nach Unten eine nur überaus langsame. An-ders verhielt es sich dagegen, freilich bei minder reicherer Entfaltung,vorzüglich in den Niederlanden , im deutschen Reiche und in derSchweiz . In diesen Gebieten, wo allerdings gerade der Begriff desHa uses in ganzer Tiefe wurzelte, beharrte das Haus gleich von vorn-herein bei weitem mehr in der Gesammtheit, als Stadt, in einheithehererEntwicklung. Hiervon geradezu überrascht, fühlten sich selbst schon umdie Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts schärfer blickende Reisende, jaUngebildete Italiener, wie unter anderen Aeneas Sylvins, Papst Pius II .U458—1464) ( veranlasst, die grösseren niederländischen, deutschen Uöd schweizerischen Städte ihrer besonderen Sauberkeit, OrdnungUtld Wohlhabenheit wegen, lediglich abgesehen von Kunstschmuck, dengrösseren italienischen und französischen Städten weit vovzuz,eher, undI, lele > wie vor allem Gent, Brügge, Breslau, Prag , Lubec c len»Triei , Cöln, Ulm, Wien, Strassburg, Salzburg, Basel , -uric ^U - a - als Musterbilder, ja einzelne, wie Augsburg und Nürnberg , ge-r , adezu als Ideale einer vollkommenen Stadt zu bezeichnen. nt ganz^ähnlich sprach sich auch in der zweiten Hälfte des sechszehnten Jahr-Jderts Michel de Montaigne aus,“ wobei derselbe ausdrücklich hervor-

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»dass in den deutschen und schweizerischen Städten die

Un ü öffentlichen Plätze, die Wohnungen sammfc ihrem Hausrath,E^aukre^h “ UH< ^ Tafelgeschirren, weit schöner und sauberer sind, als in

JCu ös tJ em -^ Ilen schritten, unter förderndem Einfluss der Künste, dieder cn j, andwerlce un d Gewerbe rüstig vor. Freilich wurde auchihnen f ^ arl £ in den verschiedenen Ländern je wiederum durch die inQ a J 0l ^ errsc henden Lebensverhältnisse eigens bedingt und begrenzt,re gsamst^ n Jedo(: E gewann derselbe zunehmend an Gleichmässigkeit. Am^hstdenl* ^ et Eätigten sich nach wie vor Italien und die Niederlande;allem L a,Jer ’ in rasc!l wachsendem Umfange, Frankreich und vorte ' e h au u ^ sc l'land, welches sich noch ganz besonders als erfindungs-^J****«*- Spanien wurde in seinem anfänglich regen Auf-^lahtnt durc ^ die Alles verdorrende Herrschaft Philipps II. dauernd8a h den B S ° ■ tlaSS 68 in Emthätigkeit verfiel, und sich allmälig genöthigtd lßävi s w esentlich Fremden zu überlassen, während die skan-

en Ränder und England überhaupt eigentlich erst seit

I. § 1®- Die gute alte Zeit etc. aus W. von Reinöhls Sammlungen

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p ari 3 , 77 T yage 61 -*•-- -

S. 21 bis S. 109 n. a. 0.

t, °av e \ 0 p naI du Voyage en Italie par la Suisse, et l’AUemagne, ä Rome et se