^•Geräth. Kunsthandw. u. Gewerbe i. A 11g. ; Goldschmiede etc. (1500—1600), §29
der Herstellung von Maschinen zu möglichem Ersatz der Handarbeit^'frigst zu beschäftigen, und auch mehrfach ihren Zweck, wie es unteräderen in England (hier allerdings erst ziemlich spät) William Leegelangj zu erreichen (S. 569). Natürlich blieb es dabei nicht aus, dass^ch auch Einzelne auf blosse Künsteleien verlegten, und ihre besondere. e S a bung selbst in erstaunlich mühevoller, beharrlicher Verfertigung vonuebrigen völlig nutzlosen Spielereien zu bekunden suchten. Es er-10 en sich solche Talente auf den verschiedensten Gebieten, hauptsäch-aber auf dem Gebiete der Kleinschnitzerei, wo denn manche aller-w ie der berühmte Leo Pronner aus Kärnthen, 1 eine gar ans. || n d er bare grenzende Geschicklichkeit erwarben. Nächstdem beliebtenC Viele mit allem Aufwand des Scharfsinns mit # der Verfertigung] -< !r ^erraschenden, oft überaus künstlichen Uhrwerken, von selbstbeweg-cn Figurc, von sogenannten Kunstschränken u. dgl. zu befassen, sichp wohl mit Lösung von Problemen, wie mit Verwirklichung eines* ® r P et uum mobile“ abzumühen . 1 — So aber wurde das Handwerk, so-^ 1 das höhere als das niedere, gegenüber dem Verluste, welchen esj Wahrhaft künstlerischer Vollendung und innerer Gediegenheit erlitt,detn-' n ausscr ^ c ^ beträchtlich gefördert, und namentlich, gerade bei«rwe’t*^ V °^ er vera bo eme b)ernden Aufwand, bis ins Kleinste bedeutend
Jj, ^ er Goldschmiedekunst,.der Emaillirung und der Behand-le N -< ^ er '^ c * e ^ ste * n e behaupteten Italien, Frankreich, Deutschland undd^^rlande den Vorrang (S. 453). Die italienischen Goldschmiede,Q er: .' ‘ e Zeigende Liebhaberei der Vornehmen für kunstvoll gearbeiteteh a ]b T V ° n et ^ cm Metalle vorzüglich begünstigt, fuhren fort sich inner-jeti e 61 ^ eri 'sclienden Form in stets neuen Erfindungen zu versuchen,benjjjf 11 110c b grösserer Freiheit auszubilden. In zunehmendem GradeZu „ e ’ Erzeugnisse zu möglichst glanzvoller, schlagender ^Wirkunga lten, brachten sie dafür in immer weiterem Umfange die Bild-
b eri e '^ )er , ^ Iesen seltsamen Künstler und seine vorzüglichsten Arbeiten bes.S »Bieg 80 * 1 Chronik der Gold- und Silbersclimiedekunt etc. S. 102 ff.ij e in vo n ff- waren viel von den Erbarn Geschlechtern, die ihre Lust nicht, 6r k Z1 , , uns ien zu reden; sondern auch Verstand hatten, dieselben in das**l8tli c b unI ln ® en ‘ E® war ein Schlüsselfelder hinter S. Laurenzen sehrEisg en jj 6r Architectur verständig, der machet die Visirung zu des Wolf-f^'htet, w - JIaus an der Pegnitz , sein Vorhaben und Gedanken waren dahinBevf 6 6r ® ,ai ^ machen mögt, dass sich mit aigener gewicht-e 8 Ck 8eh en ~ egang: für und für sich selbst trieb, davon hab ich etliche7 ^ghch S w ~ nd Gesc hiipf gesehen, die ganz fleissig zugerichtet, und alles, obüOd ept -“ Joh re ZU Werck zu bringen , geordnet. Er starb Anno 1540 denV’erkl e .. fo &nn Keudörf fers Nachrichten von den vornehmsten Künstlernn etc. (Herausgeg. von F. Campe) S. 29.