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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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B. Oerath. Kuh.th.nd..* «o. im AHf-i 5fc “ teWl ( 15 “- 16 ">- 841

»aren, theil« sich lediglich fortgesetzt mil; de' Herstcllrag ™ n , WeArbeiten, wie Glttenverken u. dergl. betete», “„“.„eiib.e Hände,

Werke, „eitere, sorgfältiger Ansfirhn.ng d.hch , e „ scllnt ’

nur im Groben vorschmiedeten. Namentlich lekhvvie zur Ver-

(die Bearbeitung mit Meissei, Feile, Bo rer ' hmuck ’ von allerlei Geräth,zierung von Waffenstücken (S. 754), zim ‘ kunstwerlte r«, wie Bildnissen,auch zur Herstellung von selbständigen v be , ie1ot und von EinzelnenPigUrchen, Brettsteinen, Gruppen u. s. w ‘ s ® ^stücken der Art, welcheungemein gefördert. Von den manc ier v0 ‘ rz ügliehsten Thomas Hoherhie und da entstanden, fertigte eines ejn eiserner Stuhl,

v on Augsburg (?) im Jahre 1574. , Kaiger Rudolph II . geschenktwelchen der Magistrat dieser Stadt d „.„artig- zu Longfortcastlehaben soll. 1 An diesem Stuhl, der sich e Armlehnen und Füsse

in England befindet, sind die Rückwand, di ’ ögse dnes T i ia i e rstücks

in kleine Kreise oder längliche Vierecke von ^ e - m ig e n tausend Figür-ningetheilt, und diese in hocherhobner r des Römischen Reichs,

chen gefüllt, welche fortlaufend „die. esc ^ j a§ j ate inische Kaiser-in dem Abzug des Aeneas von Troja an, , bis auf die Zeiten

thum hindurch, mit der a« aeut«h® , 8t dasWap-

Rudolphs II. darstellen. Oben an de 1 des Künstlers und die

P en der Stadt Augsburg , an einer Ecke der ^ waren es ebenfalls

Jahreszahl eingeschnitten. — Nach *n ® rel iche Schlosser, welchezumeist Eisenarbeiter, doch hauptsächlich gcharfsinnig aT)ge0 rdneten

8, eh ausser mit der Herstellung von o voll verschiedenen astro-

s chm Uc kvollen Schlössern, mit der Anfertig S Figuren und gros-

notnischen Instrumenten, von sich selbst hew g die3 Let ztere bald

Seren (Thurm- und Schlag-) Uhrwerken bes ^3 e ’ m l]m fange, da sich"ih Beginn des Jahrhunderts in rascher zu zusammenthaten.

“un die Klein-Uhrmacher zu einem eigenen ^ e ein vielseitigst

n solchen grösseren Uhrwerken, die fast o n ] 0 g sen , 4 wie auch inurchgeführtes mechanisches Spielwerk in sic i . Ausgezeichnetes

sonstigen derartigen überraschenden Erfindungen, wdcher für Kaiser*u Augsburg unter anderen Gerhard Er ” rn ° ' ’ ühm te astronomischeWinand I. und Maximilian II. über Alles hocl g

, rtnndwerksgesch. der Reichs-»g. >P- von Stetten. Kunst-, Gewerbs- und Hand

tatt Augsburg S. 292. . s italienische Uhrwerk“ des alt-

* Sehr künstliche Werke der Art waren , gter Hannsch anfgestellt,

r*, Rathhause» zu Prag , schon um 14 ™ v °, ab g r die letztere: Summum. d die Uhr des Münsters zu Strassburg. ' 'rführliche vn Eigendthche Be-^gentoratensium Templum. Das ist a - ^ - n aller Welt berühmtenReibung dess viel künstlichen, sehr kostbari , d m Arge „ t0 ratensem ete.?^er» 2U Strassburg etc. Durch M. OseumSchadawassburg 1617. S. 38 (Abbildg. Nro. 4).