ÖerätJj. Kunsthandwerk etc. im All gern.; Glasarbeit (15 00—1600). 847
Niederländer, angeregt und rege erhalten durch den venetianischenk ne o > bemühten sich nun auch mehr und mehr um Beschaffung vontätlicheren Gläsern, ohne aber schon in nächster Zeit erheblicherees^ n * SSe ZU erz ' e ^ en - Erst fegen die Mitte des Jahrhunderts gelangVennut blich zunächst in Deutschland , neben bunten einfarbigen»ern auch Gläser mit Emailmalerei oder vielmehr mit aufgebranntense Zeichnungen herzustellen. Man bediente sich zu derartig zu ver-j rent *en Gefässen fast einzig des weissen oder grünlichen Glases, undj.. '^ te 80 auch hauptsächlich nur unterschiedlich hohe und weite walzen-beh* 11 ^ 6 Gläser oder „Humpen“ mit zumeist wenig kunstvoll
der^^ 611 ®‘^ ern ‘ Letztere bestanden gemeiniglich in Wappen, wobeiau , lc bsadler keine geringe Rolle spielte, in amtlichen und Gewerbs-j. . ei(; ben, ginnbildern, Sprüchen u. dgl., vorerst noch seltner in mensch-Figuren oder sonst reicheren Darstellungen. Ausserdem pflegtean diese Gläser durchgängiger mit Zeit- und Ortsangabe ihrer Verfer-& n g zu versehen. In der Schweiz , wo dieser Betrieb ebenfalls inVonk™ 6 kam ’ begann sich daneben schon ziemlich früh die Herstellungeineren, mit Wappen. Figuren u. s. w. ausgestatteten Glasscheiben zuUnd nraUlri bchem Schmuck zu erheben. Bereits seit 1533 besassen JoachimPen mehrere Glashütten in Tyrol, welche ausser solchen
kein^ rn auch geschmelzte Humpen und Becher von gerühmter Zierlich-tnä« .' eferten - ~ Frankreich stand hierin auch noch ferner verhältniss-Auf Sl ^ 8e ^ r zuriit 'b- Erst Heinrich II. widmete diesem Zweige grösserey ®*| ;r bsamkeit, indem er sich zugleich eifrig bestrebte die venetianischenent' 3 lrun £ swe * sen heimisch zu machen. Er selber richtete einige dem-***■«* Glashütten ein und stellte sie unter die Oberleitung desG a eilers Theseo Mutio, dem er eine Werkstätte zu St. Germain-en-anw ies. Indessen glückte es immerhin nur ein- und zweifarbigesc}ia(p r ^ an ^') Gläser, cameenartig, wie weiss auf violett u. s. w. zu be-des T^. n '_ Auch währten diese Einrichtungen nur bis kurz nach dem TodeUnter bis in den Anfang der sechziger Jahre, von da an sie sich
^ulch 611 '"übenden Wirren auflösten. So blieb es bis auf Heinrich IV. }l> ar i^ r ^ ann erst nach seiner Erhebung wiederum einige Glashütten , zua °ch 8 |,- Un ^ Revers, anordnete. — Auch England sah sich mindestens
«n Gl/lieser
lasw^ die Zeit der Elisabeth (bis 1558) genöthigt, seinen Bedarfdie--- - S aaren aus der Fremde zu beziehen. Sie aber sorgte , dass auch
.. Der erste, welcher dafür ein-
-eser Betrieb im Lande gefördert ’f r< f\ Nicht lange jedoch, be-
t,at > war der Franzose Comrf*«« de " . j eon Quarre, einen 'Nieder-
^ e,ts im Jahre 1567, beauftragte die K S Glasl)ütte nach dein\orbilde
und andere fremde Glasmacher, „„geachtet wurde selbst
et Glashütten Heinrichs IE Zl1 grün mi Hansell, auf die Herstel ungnot b i m J a hre 1617 einem em*'g en >