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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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867
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B. Geräth. Hausgeräth; Tafelgeschirr: Gefässe (15001600). gß7

ührT' 1 * n lohendem Maasse beitrug. Zudem blieb es im Ganzenzu h mit ZUr ® e * lau zu ste Henden Geräthe durchaus mit Zierratlieng U , ^decken (S. 460), was überdies jetzt häufiger bis zu dem Grade ge-a ; dass es gelegentlich den Zweck,' die Gebrauchsbestimmung, lntr äehtigte, während zugleich bei der Formenfülle und der unbe-^«teren Freiheit, welche die Renaissance gewährte, die verzierendesstattung selbst inhaltlich mehr und mehr ausser Bezug zu denne]f enStän( * en a ' s so ' c * len trat - Letzteres äusserte sich (fortgesetzt) zu-a ^ en( l entschiedner an denMöbeln, den Sitzen, Schränken, TischenGef " ^ weni £ er einstweilen noch an denGeschirren oder

erst^ 60 * n weiterem Sinne, bei denen eine derartige Verflachung eigentlichand T~ ' n ^ er durchgängigeren Verbreitung der mancherlei Glas-

Ma ^ envaaren > wie der ebenso prunkvollen als vielgestalteten Faiencen,ica-Arbeiten u. dergl., allgemeiner um sich griff.

Taf° n ^ en »Gesch irren" wurde fortdauernd das Speise- oderdem mit Einschluss der Giess- und Trinkgefässe sowohl

dem ° ae a ' s auc h der Form nach vorzugsweise reich behandelt. Nächst-Silb 888 ^ a ^ r " e se t her, wo es der Reichthum gestattete, Gold undl'ch 7- rem 0( * er ver ?°*det, und zu gewöhnlichem Gebrauche gemeinig-den jj lr n . verwer| det ward, begann daneben und statt dessen, auch beiUnd e ? litertsten > getriebenes Kupferblech (vergoldet, emaillirt u. s. w.)p a - S ^ atestens seit den vierziger Jahren das Glas, die Majolica undCe e ne wesentliche Rolle zu spielen. Es betraf dies letztere nichtlädier^ Stimmte Geschirre, wie Schüsseln, Tellern u. dergl. oderdi e m ^ e ^ asse ) sondern fast jede Art von Geräth (S. 849 ff.), ja sogarBast» h e ^ au ^ sa ^ ze *- Diese Umwandlung im Stoff kam bei grösserengelegt ?* en wo m an gern mit derartigen Geräthen prunkte, dem Wirthean jj ' c ^ Dieuer zu stehen. Die Dienerschaft in ihrer Handtierunglich eg r< gewöhnt, vermochte wenigstens zunächst noch ein so zerbrech-grc JSSer) asc ^hr nicht entsprechend zu handhaben und verursachte leicht^ io *7e t9la< ^ en "Lei einem Zwischenmahl [collation'ferzählt P. de*iei nrich »welches um 1580 der Cardinal de Biragues dem Könige,*]f h > veranstaltete, standen auf zwei langen Tafeln elf- bis

Ur en a u 6rt Gef;iss e von Faience, angefiillt mit Zuckerwerk und Confi-Prächti» 61 o eof dnet zu Burgen, Pyramiden, Platten und anderenLagt)) Formen. Der grösste Theil dieser Gefässe wurde durch diebes chUdi« t Lakaien des Hofs, wie sie denn von Natur insolente sind,^ar, (] a ö ,. 0(1 _ er hi Stücke zerbrochen, was ein um so grösserer VerlustDie X Samm L it- hen Gefässe sich durch Schönheit auszeichneten.af elaufsät'ze erhielten durchgängiger das entschiedene Ge-

M. d

0 T ,

ja borde. Xotice des emaux etc. II. S. 532.