Buch 
3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
Entstehung
Seite
872
JPEG-Download
 

872

II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

folgend, zu beschaffen, sie jetzt auch zunehmend häufiger in nicht minderreicher Ausstattung von gebrannter Erde in farbiger Glasirung u. s. w -herzustellen. Mehrere zum Theil äusserst zierliche Behälter, darunterkleinere Doppelgefasse, die höchst wahrscheinlich zur AufnahmetvonSalz und Pfeffer bestimmt waren, kommen unter den erhaltenenMajotica-Arbeiten, den Geschirren des Palissy, und selbst unter den FaiencenHeinrichs 77., vor (vergl. S. 851). Ein gewiss ebenso kunstreiches Salz-

Fig. 325 b.

Pig. 325 a.

DADB.

fSjMMtHäWl

fass, wie das des Benvenuto Cellini , fertigte Michelangelo für den H e

von Urbino , das leider untergegangen ist. 1

^* ess & esc birre bewegten sich, auch ferner ohne besonder

fbhch V St0ff aUS dem sie bestanden, in den dafür ein* 1

herrsch" J ? n " r daSS die wirkliche .Kannenform überwie^"chend ward, und die mancherlei überraschend wunderlichen 0e *

F. Kugler . Geschichte der Baukunst IV. S. 227.